§ 2 Nr. 5 TMG

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01.03.26

Meine Woche 08/26

 

23.02.2026 bis 01.03.2026 -- was war los in dieser Woche? 

Getroffen:  niemand aus der Reihe

Gewesen:    beim Augenarzt, beim Uhrenmacher

Gemacht:  Hühner grasen gelassen, draußen in der Sonne gesessen, das erste Mal mit im TukTuk gefahren 😊, den Gartenteich schon etwas frühlingsfit gemacht, mit KI meinen Gartenpavillon eingerichtet,

Gehäkelt:  angefangen eine Girlande für mein mediterranes Pavillon für den Sommer 😊

Gehört:  eine dicke Brummsummsel

Gesucht:   

Gelesen:   Matthias Soeder – Tinte und Schwert, Gekommen, um zu bleiben

Gesehen:  eine dicke schwarze Brummsummsel, glückliche Hühner

Geschrieben meinen Fortschritt vom HäkelLeseSchal, meine Bloganalysen (Teil 1 und Teil 2)

Gegessen:,  Brotzeit, Sauerkraut mit Würstchen und Fleisch, Bananen, Mandarinen

Genascht:  Nüsse, Chips

Getrunken:   Kaffee, Wasser,  

Gekauft Zahncreme, einen durchsichtigen Nagellack, zwei venezianische Masken bei Tedi,

 Gelitten:  unter rechten Schulterschmerzen

Gefühlt:  
   Negativ:  etwas genervt am Dienstag, und auch vom Samstag

  positiv  freudig, endlich mal ein sonniger Tag

Gelacht:   ein bisschen

Geweint:  ja, aber im positiven Sinne. Mehr im Fazit

Geschlafen:  besser

Geträumt:  ja, da war wieder was. Irgendwo ein Festival und ich bin dort allein gelassen worden

Genossen:  die Sonne am Dienstag

Gefreut:   das rechte Auge – momentan 100% Sehkraft. Hatte ich schon lange nicht mehr.

Geärgert:  über die schlechte Laune der Arbeitskollegen am Samstagmorgen

Gedacht:  warum sind meistens nur Idioten automäßig unterwegs?

Gefragt:  

Geplant schon langsam für die LBM

 FAZIT:   Es war eine gute Woche, am Anfang zwar kein gutes Wetter. Aber zum Ende hin sonnig und das tat so gut. Die Arbeit war zwar anstrengend aber trotzdem gut. Nunja, die Kollegen hatten teilweise eine Laune! Und ich habe nein auf der Arbeit gesagt. Nein, als es hieß, ich solle den Bonduelle Salat einräumen. Nein, dafür gehe ich nicht morgens in die Abteilung. Die Paletten mit Ware muss abgebaut werden, nichts anders. Kam zwar nicht ganz so gut, aber das ist mir egal gewesen. Dafür gibt es feste Obstleute!

Geweint – ja aus Freude – oder anders gesagt, großem, Herz. Ich war unten bei den Hühnern und habe diese grasen lassen. (ich glaub, ich habe schon mal erzählt, das beide Hähne sich bekriegen und daher nur unter Aufsicht die eine hühnerband raus darf. Denn das große Gehege, da wächst kein Gras. Wird gleich alles vernichtet.) Naja, jedenfalls lasse ich die immer raus zum grasen. Und der Anblick, wie glücklich die Bande ist, das hat mein Herz überlaufen lassen und es flossen halt ein paar Tränchen.

Häkeln klappt auch wunderbar und ich komme mit meinem Leseschal gut voran 😊

26.02.26

Trotzkern, historische Novelle

 Manche Geschichten werden so nebenbei geschrieben und haben doch große Wirkung. Genauso ist es bei Leon gewesen. Schon in der frühen Jugend schreibt er Kurzgeschichten. Warum habe ich bisher von dem Autor noch nichts gehört. Ihr auch nicht? Das möchte ich heute ändern und stelle Euch Leon Syllidis einmal vor. Nein, stop, heute ist es anders. Heute lass ich den Autor von Trotzkern sich selber mal vorstellen! Lieber Leon, erzähl uns bitte  mit eigenen Worten ein wenig über Dich und Deine Novelle "Trotzkern".

   

Hallo, ich bin Leon und ich bin 21 Jahre alt. Geschichten denke ich mir aus, seitdem ich überhaupt denken kann. Mit 12 oder 13 Jahren habe ich angefangen, mich der „klassischen“ Kurzgeschichtenform zuzuwenden. Seitdem wollte ich meine Fähigkeiten vor allem so ausbauen, dass mein Schreib- und Erzählstil auch längere Texte trägt. Die Novelle kannte ich natürlich bereits aus dem Unterricht und recht schnell schrieb ich während Busfahrten zur Schule immer wieder an meiner eigenen. Rund um die Abitur- und erste Studienzeit wurden die Texte schließlich noch einmal länger. Allerdings vermisste ich irgendwann die Möglichkeit, hier und da kleinere Ideen ganz ungezwungen und mit klar begrenztem Zeitrahmen in Textform zu gießen. Daher wandte ich mich vom Gedanken ab, dass Romane die einzig erstrebenswerte Form für meine Ideen seien. Mittlerweile schiebe ich so gerne das ein oder andere kürzere Werk zwischen lange Schreibzyklen. 


Und was für ein Genre bediene ich? Ich lege mich nicht auf ein Genre fest. Es gibt natürlich Genres, die mich mehr interessieren. Grundsätzlich beziehe ich jedoch einen großen Teil meiner Inspiration aus meinem Studium (und dem kleinen Bücherstand einer älteren Dame vor dem Universitätsschloss!). Deutsch, Geschichte und die Bildungswissenschaften vereinen als Studienfächer eine ganze Bandbreite an Themen und Stoffen, die mal an philosophische, mal an psychologische und mal schlichtweg an menschliche Grenzen stoßen. Und sie bringen mit sich, dass ich mich in meinen Bereichen gut auskenne. Das wiederum führt dazu, dass ich zwar Raum für Fiktionalität lasse, wenn ich eine historische Novelle oder einen historischen Roman schreibe. Generell folge ich allerdings dem Ideal, historisch akkurat zu schreiben. Dieser Aspekt ist mir umso wichtiger, weil ich mich bereits mit dem didaktischen Wert eines historischen Romans beschäftigt habe und Verfechter seines Einsatzes im Unterricht bin. Liebe*r Leser*in, du siehst bereits: Ich bin ein Fan der Literatur auf vielen Ebenen. :)


An „Trotzkern“ kann man meinen Schreibprozess gut verfolgen: Hier habe ich nach einem Gerüst geschrieben, also vorher einen Schreibplan festgelegt (ich wechsle zwischen diesem Ansatz und dem des völlig offenen Schreibens). Zur Zeit der Entstehung dieses Schreibplans war ich mit meinem Freund in Wien und wir hatten kurz zuvor das „Phantom der Oper“ geschaut.

       (Kurzer Zwischenruf: Wien -- da fahre ich im Juni hin. Ich bin in der Versuchung, in dem Musical zu gehen. Vor x gefühlten Jahren habe ich das in Hamburg gesehen und bin so begeistert von Phantom der Oper)

Es inspirierte mich ungemein. Während der Vorstellung strömten die Ideen nur so durch mich. Ich griff dabei den Kern des Musicals, die mysteriöse, bedrohlich-historische Atmosphäre heraus. Ein paar Wochen zuvor hatte ich bereits die Eingebung gehabt, mal die Aura einer isolierten Insel in einer historischen Epoche ohne schnelle Kommunikationsmittel in einem Text aufzugreifen. Allerdings hatte mir zu diesem Zeitpunkt noch der Stoff für diesen Schauplatz gefehlt. Den hatte ich jetzt und daher schrieb ich den Plan und die ersten 1.000 Wörter direkt nach der Rückkehr ins Hotel. Auf der zehnstündigen Rückfahrt aus Wien mit der Bahn (die DB verlängerte die Fahrt zuverlässig um ca. eine Stunde) folgte bereits der Rest des Werks. Dabei hörte ich die Musik des Phantoms auf Dauerschleife. Nur das Vorwort habe ich erst kurz vor dem Druck hinzugefügt. An diesem Punkt stand er: Der Trotzkern, eine Erzählung über einen jungen Offiziersanwärter, der auf einer abgelegenen Insel 1675 gegen die Flut der Geschichte ankämpft. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit dem Buch. Zusätzlich möchte ich mich für die Möglichkeit der Vorstellung von mir und der Novelle herzlich bei Anja bedanken. 🫶


 Eine interessante Vorstellung. Danke, lieber Leon für den Einblick in Dein Autorenleben.

Aber nun kurz zu dem Buch. Worum geht es darin? 

 „Trotzkern“: Johannes Kern ist ein junger Unteroffizier auf einem Eiland. Eigentlich ist das Leben hier schon früh in vorhersehbare Bahnen gelenkt: Johannes wird eines Tages Kommandant Brotmehl in seiner Stellung als Befehlshaber über drei weitere Soldaten und die Festung beerben. Bis dahin werden einige Versorgungsschiffe ankommen, die Mutter einige Fische fangen, der Pfarrjunge zum Pfarrer werden und die frommen Bewohner*innen in seine Gottesdienste gehen. Doch ausgerechnet am Abend der Hochzeit von Kommandant Brotmehl wird etwas von offener Seeseite her am Horizon gesichtet.
 Erscheinen tut dieses am 27.2.2026 bei BoD für 4,99 in gedruckter Version. Aber auch als eBook wird es diese Novelle für 2,99 geben.

Meine Rezension davon findet Ihr hier. Vielleicht gbt es noch ein kleines Interview mit Leon Syllidis :). Obwohl er ja schon viel von sich verraten hat, sind da noch ein paar Fragen offen :-) 

Bisher ist noch ein weiteres Buch von Leon Syllidis erschienen: Gedichte I. Life is a Story - story.one

Gedichte I. Life is a Story - story.one

Hardcover
60 Seiten
ISBN-13: 9783711805522
Verlag: story.one publishing
Erscheinungsdatum: 13.09.2025
Sprache: Deutsch


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