Kolumne
Bücher kaufen kann teuer sein. Und zu viele Bücher besitzen… nun ja, das ist auch nicht ideal. Vor allem ältere Bücher lassen sich kaum verkaufen – entweder gar nicht oder für ein paar Cent.
Und genau hier kommen die offenen Bücherschränke ins Spiel. Bei uns steht seit Kurzem auch einer, und ich liebe ihn! Wann immer ich so einen Schrank sehe, muss ich stehenbleiben und hineinsehen.
Geht es euch auch so?
Ein Bücherschrank ist doch fast wie eine Mystery Box – nur kostenlos. Man entdeckt ihn, fühlt sich magisch angezogen, die Augen beginnen zu funkeln und es kribbelt in den Fingern. Dann öffnet man die Tür und… es wird spannend. Findet man ein Buch? Oder nicht?
Und selbst wenn nicht, spürt man für einen Moment diese ganz besondere Magie, die nur echte Bookaholics kennen. Und manchmal wird man sogar belohnt.
Leider haben solche Schränke auch ihre Schattenseiten. Viele Menschen nutzen sie, um ungeliebte, beschädigte oder völlig veraltete Bücher loszuwerden. Diese armen Bücher tun mir zwar leid, aber sie gehören nicht mehr in einen Bücherschrank. Niemand will sie mitnehmen – also bleiben sie stehen und blockieren den Platz für neue, interessante Bücher.
In unserem Schrank finde ich deshalb selten etwas. Und selbst einstellen kann ich kaum etwas, weil er stets vollgestopft ist.
Ein ewiger Kreislauf – manchmal magisch, manchmal frustrierend.
Wie sind eure Erfahrungen mit offenen Bücherschränken?
| mit lieben Grüßen |
Anja