Jede Woche stellt mamenu auf ihren Blog
einen neuen Lückentext vor – mal witzig, mal spannend. Alles was man dafür tun muss, ist nur die
freien Stellen mit deinen eigenen Ideen füllen und schon entsteht deine
ganz persönliche Kurzgeschichte. (mit ein wenig Hilfe von KI)
Im Augenblick vertrete ich mamenu.
So funktioniert es:
Lies den Lückentext der Woche.
Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
Teile deine Version:
direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Das Licht im Fenster
Es war schon spät, als ich an diesem ___________ Oktoberabend nach Hause ging. Der Wind war ___________ und auf der Straße lagen überall ___________.
Als ich an dem alten Haus am ___________ vorbeikam, blieb ich plötzlich stehen.
Im obersten Fenster brannte ein ___________ Licht.
Das Seltsame daran war: Das Haus stand seit ___________ Jahren leer.
Ich schaute noch einmal hin. Hinter dem Fenster bewegte sich ___________.
„Das kann nicht sein“, flüsterte ich.
Trotzdem ging ich näher. Die alte ___________ knarrte, als ich das Grundstück betrat. Vor der Haustür lag ein ___________.
Ich hob es auf und entdeckte darauf die Worte:
„Wenn du das Licht siehst, musst du ___________.“
Mir wurde ___________ zumute.
Doch meine Neugier war stärker. Vorsichtig öffnete ich die Tür.
Im Haus roch es nach ___________. Aus einem Zimmer hörte ich ___________.
Ich folgte dem Geräusch eine ___________ hinauf. Oben angekommen, sah ich ___________.
Dann erlosch das Licht.
Für einen Moment war alles ___________.
Plötzlich flüsterte jemand direkt hinter mir:
„Du bist spät. Wir haben schon auf dich gewartet.“
Ich drehte mich um und sah ___________.
Am nächsten Morgen war das alte Haus wieder genauso verlassen wie immer.
Nur auf meiner Fensterbank lag ___________.
Und seitdem sehe ich jeden Abend ganz genau hin, wenn irgendwo ein Licht im Fenster brennt.
Das Licht im Fenster
Es war schon spät, als ich an diesem sehr regnerischen Oktoberabend nach Hause ging. Der Wind war stärker und auf der Straße lagen überall kleine Äste und ein Haufen Laub.
Als ich an dem alten Haus am Friedhof vorbeikam, blieb ich plötzlich stehen.
Im obersten Fenster brannte ein flackerndes Licht.
Das Seltsame daran war: Das Haus stand seit über hundert Jahren leer.
Ich schaute noch einmal hin. Hinter dem Fenster bewegte sich eine schemenhafte Gestalt.
„Das kann nicht sein“, flüsterte ich.
Trotzdem ging ich näher. Die alte Metalltür, die den Bereich zum Garten abgrenzte, knarrte, als ich das Grundstück betrat. Na, da fehlt aber auch mal ein kräftiger Schuss Öl, dachte ich mir. Vor der Haustür lag ein schwarzes Buch.
Ich hob es auf und entdeckte darauf die Worte:
„Wenn du das Licht siehst, musst du ganz schnell weitergehen, ohne über den Friedhof zu gehen.“
Mir wurde sehr mulmig zumute. Und bekam richtig Gänsehaut. Normalerweise habe ich keine Angst, nachts über den Friedhof zu gehen.
Doch meine Neugier war stärker. Vorsichtig öffnete ich die Tür.
Im Haus roch es nach alter Luft, Staub und Spinnenweben. Aus einem Zimmer hörte ich Klaviermusik. Ich erkannte den Titel sofort: Für Elise.
Ich folgte dem Geräusch eine große Wendeltreppe hinauf. Oben angekommen, sah ich etliche flackernde Kerzen.
Dann erlosch das Licht.
Für einen Moment war alles so still, dass man die Stecknadel fallen hören können.
Plötzlich flüsterte jemand direkt hinter mir:
„Du bist spät. Wir haben schon auf dich gewartet.“
Ich drehte mich um und sah den alten Pfarrer von damals.
Am nächsten Morgen war das alte Haus wieder genauso verlassen wie immer.
Nur auf meiner Fensterbank lag Kerzenwachs.
Und seitdem sehe ich jeden Abend ganz genau hin, wenn irgendwo ein Licht im Fenster brennt.





