§ 2 Nr. 5 TMG

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16.06.26

Mitmach Aktion „Ein Sommertag am See"

 

 

  Jede Woche stellt mamenu auf ihren Blog einen neuen Lückentext vor – mal witzig, mal spannend. Alles was man dafür tun muss, ist nur die freien Stellen mit deinen eigenen Ideen füllen und schon entsteht deine ganz persönliche Kurzgeschichte.

Im Augenblick vertrete ich mamenu. 

So funktioniert es:
  1. Lies den Lückentext der Woche.

  2. Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.

  3. Teile deine Version:

  4. direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog

 

 Ein Sommertag am See

An einem heißen Sommertag fahren wir mit dem _____an den _____ Die Sonne scheint ____vom ____ blauen Himmel und das Wasser glitzert im ____.
Wir breiten unsere Handtücher auf der warmen ____aus und springen sofort –ins kühle Wasser.
Einige _____ blasen _____ auf, während andere mit einer Luftmatratze auf dem Wasser treiben.

Nach dem Schwimmen holen wir uns ein kaltes ______ und ein Eis am Kiosk. ______.
Im Schatten der Bäume hören wir das Summen der Fliegen und Liebellen und das Lachen der Menschen am Ufer.
Später fahren wir mit einem kleinen ____ über den See, ______ und beobachten die _____ zwischen den Schilfpflanzen _____.
Am Nachmittag wird es sehr warm, deshalb springen wir noch einmal kopfüber von ____ ins Wasser.

Langsam färbt sich der Himmel orange und die Sonne verschwindet hinter ______.
Müde, aber glücklich packen wir unsere Sachen zusammen und fahren nach einem langen Sommertag wieder nach _________.

 

 Ein Sommertag am See

An einem heißen Sommertag fahren wir mit dem TukTuk an den Donnersdorfer See Die Sonne scheint warm vom türkis blauen Himmel und das Wasser glitzert im Kalksee.
Wir breiten unsere Handtücher auf der warmen Sandecke aus und springen sofort –ins kühle Wasser.
Einige Jugendliche blasen große Schwmmreifen auf, während andere mit einer Luftmatratze auf dem Wasser treiben.

Nach dem Schwimmen holen wir uns ein kaltes alkoholfreies Bier und ein Eis am Kiosk. aus der Kühltasche.
Im Schatten der Bäume hören wir das Summen der Fliegen und Liebellen und das Lachen der Menschen am Ufer.
Später fahren wir mit einem kleinen Stand-up Brett über den See, Hund Sam vorne als Kapitän darauf und beobachten die Fische, die zwischen den Schilfpflanzen schwimmen.
Am Nachmittag wird es sehr warm, deshalb springen wir noch einmal kopfüber von der Plattform am See ins Wasser.

Langsam färbt sich der Himmel orange und die Sonne verschwindet hinter den angrenzenden Wald.
Müde, aber glücklich packen wir unsere Sachen zusammen und fahren nach einem langen Sommertag wieder nach Hause in unsere Gartenoase, wo wir nochmals den Grill anwerfen und den Tag ausklingen lassen.

 

15.06.26

Kolumne Nr. 36: Ist True Crime voyeuristisch?

 Kolumne

[Kolumne Was faziniert uns an True Crime / Wahre Verbrechen

True Crime ist überall. Podcasts, Hörbücher, Bücher, Filme, Serien – das Genre boomt seit Jahren. Viele Menschen konsumieren diese Inhalte regelmäßig. Ich selbst höre zum Beispiel gern True-Crime-Hörbücher. Doch dabei stellt sich eine unbequeme, aber wichtige Frage: Ist True Crime voyeuristisch?

Meine Antwort lautet: Ja – zumindest teilweise.

Beim Lesen, Hören oder Schauen werfen wir einen Blick in die dunkelsten Momente fremder Leben. Wir sind fasziniert, wollen jedes Detail kennen, jede Wendung verstehen. Dieser berühmte Blick durchs Schlüsselloch übt seit jeher eine große Anziehungskraft aus. Schon als Kinder kannten wir diese Neugier – man denke nur an den heimlichen Blick durchs Schlüsselloch an Weihnachten. Auch wenn hier keine sexuelle Lust im Spiel ist, bleibt das Prinzip ähnlich: beobachten, ohne selbst betroffen zu sein.

Grundsätzlich ist daran nichts Verwerfliches. Durch Beobachtung lernen wir. Auch wenn es makaber klingt, beginnt unser Kopf sofort zu arbeiten:
Wie hätte ich mich in dieser Situation verhalten – als Opfer, als Täter, als Beteiligter?
Wir wollen verstehen, wie ein Mensch zum Täter wird. Dazu kommen Neugier, Nervenkitzel und Spannung.

Gleichzeitig erleben wir zwei widersprüchliche Gefühle: Unglauben und Erleichterung. Unglauben darüber, dass solche Taten oft ganz nah passieren – vielleicht im eigenen Umfeld. Erleichterung darüber, selbst nicht betroffen zu sein. In diesem Spannungsfeld bewegt sich True Crime.

Ja, True Crime hat voyeuristische Züge. Und das ist so lange in Ordnung, wie niemand dadurch geschädigt wird. Ähnlich wie bei Gaffern auf der Autobahn gibt es jedoch eine Grenze – und die sollte nicht überschritten werden.

Denn eines dürfen wir nie vergessen: Hinter jedem Podcast, jedem Buch und jeder Serie stehen echte Menschen. Opfer, Angehörige, Familien – Menschen, deren Leben für immer verändert wurde. Diese Geschichten sollten uns nicht nur unterhalten, sondern auch daran erinnern, warum solche Taten niemals passieren dürften.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Unser Gehirn liebt Rätsel. Es will Zusammenhänge erkennen, Motive verstehen, Lücken schließen. True Crime bietet genau das – eine simulierte Gefahr ohne eigenes Risiko. Spannung, Adrenalin und Emotionen entstehen sicher vom Sofa aus. Unsere Faszination dafür ist zutiefst menschlich.

Problematisch wird es allerdings dann, wenn Täter als charismatisch, faszinierend oder gar bewundernswert dargestellt werden. In solchen Momenten gerät schnell in Vergessenheit, dass es sich um reale Gewalttaten handelt – und um reales Leid.

True Crime kann unterhalten, informieren und zum Nachdenken anregen. Entscheidend ist, wie wir es konsumieren: reflektiert, respektvoll und mit dem Bewusstsein, dass es hier nicht nur um Geschichten geht – sondern um echte Leben.

True Crime zeigt, was uns fasziniert – und was wir nie selbst erleben wollen.

mit lieben Grüßen 

Anja

 


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