Jede Woche stellt mamenu auf ihren Blog
einen neuen Lückentext vor – mal witzig, mal spannend. Alles was man dafür tun muss, ist nur die
freien Stellen mit deinen eigenen Ideen füllen und schon entsteht deine
ganz persönliche Kurzgeschichte.
Im Augenblick vertrete ich mamenu.
So funktioniert es:
Lies den Lückentext der Woche.
Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
Teile deine Version:
direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Die Spur im Nebelwald
Der herbstliche Wald liegt an diesem _____________ still und starr da. Ein dichter, grauer _________ kriecht zwischen den _________ Stämmen hervor und verschluckt jedes Geräusch. Ausgerüstet mit einem alten _________ und einem kleinen Messer suche ich im _____ nach essbaren Pilzen. Doch ____ ist es unheimlich dunkel.
Plötzlich knackt ganz in der Nähe _________. Ich schrecke hoch und halte den Atem an. War da nicht _____ zwischen den Kiefern? Das Herz klopft merklich schneller. Auf dem Boden entdecke ich einen riesigen, giftroten _________ mit weißen Punkten – ______? Direkt daneben ist das Moos frisch aufgewühlt.
Ein kalter Schauer läuft mir über den _________, als wir die seltsame Spur im Schlamm sehen. Es ist kein Hufabdruck und kein Pfoten Abdruck. Der Wind frischt auf und lässt die Äste wie alte Knochen _________. Ein einsamer Rabe stößt einen heiseren _________ aus.
Ich lassen den Pilzkorb stehen, drehe mich um und laufe mit schnellen _________ zurück zum rettenden Waldrand, bevor die Dunkelheit mich komplett einschließt.
Die Spur im Nebelwald
Der herbstliche Wald liegt an diesem Nachmittag still und starr da. Ein dichter, grauer Bodennebel kriecht zwischen den knorrigen Stämmen hervor und verschluckt jedes Geräusch. Ausgerüstet mit einem alten Tragekorb und einem kleinen Messer suche ich im _Unterholz nach essbaren Pilzen. Doch dort ist es unheimlich dunkel.
Plötzlich knackt ganz in der Nähe mehrere Zweige. Ich schrecke hoch und halten den Atem an. War da nicht _ein dunkler unheimlicher Schatten zwischen den Kiefern? Das Herz klopft merklich schneller. Auf dem Boden entdecke ich einen riesigen, giftroten Schwammerl mit weißen Punkten – soll ich den mitnehmen? Direkt daneben ist das Moos frisch aufgewühlt.
Ein kalter Schauer läuft uns über den Rücken, als ich die seltsame Spur im Schlamm sehe. Es ist kein Hufabdruck und kein Pfotenabdruck. Der Wind frischt auf und lässt die Äste wie alte Knochen klappern. Ein einsamer Rabe stößt einen heiseren hohlen Schrei aus.
Ich lasse den Pilzkorb stehen, drehe mich um und laufe mit schnellen hektischen Schritten zurück zum rettenden Waldrand, bevor die Dunkelheit mich komplett einschließt. Dabei denke ich an den schönen Korp, den ich halt über Kopf dastehen gelassen habe. Habe ich den Mut, diesen noch zu holen?