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03.03.26

Mitmach-Aktion) Die geheimnisvolle Werkstatt – Der entscheidende Hinweis

Heute ist meine zweite Mitmachaktion mit dabei. Gefunden beim  Stöbern auf Rinas Blog. Und entstanden bei von Mamenus 

Manuela stellt jeden Dienstag auf ihren Blog einen Lückentext vor- mal witzig oder auch mal spannend. Darin darf man die freien Stellen mit eigenen Ideen füllen und so entsteht eine ganz persönliche Kurzgeschichte. Welcher Lückentext gibt es heute?

 

 

 So funktioniert es:

  1. Lies den Lückentext der Woche.

  2. Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.

  3. Teile deine Version:

  4. direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog

     Die geheimnisvolle Werkstatt – Der entscheidende Hinweis

    Als ich die verlassene Werkstatt betrat, lag fahles Leuchten von der Abendsonne über dem Raum. Auf dem Tisch glänzte ein scharfes Gewehr, daneben stand eine zerbrochene Schale aus Kristalglass. Ein verschmutztes Brokattuch war achtlos darübergeworfen worden. Vorsichtig ließ ich meine Augen über die Tischplatte gleiten und begann, meine Beobachtungen aufzuschreiben, fast wie beim routinierten Hinkritzeln eines Berichts. Der alte Salonboden knarrte unter meinen Schritten, während umgeworfene Gegenstände von einem hastigen Gerangel zeugten. Ein Ziehen fuhr mir in den Schultern, als ich mich bückte, um die Spuren genauer zu betrachten. Kurz draußen hörte ich das nervöse Zwitschern von streitenden Kohlmeisen. In den dunklen Ecken des Salons sammelten sich Staub und Schatten. Auf einem Werktisch lag ein ordentlicher Korb voller Dokumente, aus dem ein einzelner Lesezeichen herausragte.

    Ich zog ihn hervor. Es war keine Drohung, kein Abschiedsbrief. Es war eine Rechnung – datiert auf den Abend des Vorfalls. Der Name auf dem Notizzettel ließ mich innehalten.

    Er gehörte nicht dem Opfer.

    Und auch nicht einem Fremden.

    Er gehörte dem Vermieter, der behauptet hatte, zur Tatzeit kilometerweit entfernt gewesen zu sein.

    Das alte Sigel war neu. Die Schale aus Kristalglas erst am selben Tag gekauft. Und das Brokattuch trug noch das Logo des Geschäfts.

    Der Täter hatte gelogen – nicht bei der Tat selbst, sondern bei der Angabe der Zeit.

    Manchmal löst kein dramatisches Geständnis einen Fall.

    Sondern ein unscheinbarer Zeitreisender im falschen Jahrhundert.

     

     

2 Kommentare:

  1. Danke das du wieder dabei warst und auch diese Geschichte hat mich wieder mal zum schmunzeln gebracht.
    Liebe Grüße
    Manuela

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    1. Gerne Manuela,
      hat wieder Spaß gemacht. Hoffentlich vergesse ich es nächsten Dienstag nicht wieder :-)

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