Gestern Abend habe ich auf dem Sofa gesessen und ein wenig
im Internet gesurft. Dabei bin ich auf dem Blog „Lesestunden“ gestoßen.
Und eben dort einen interessanten Beitrag zu dem Thema Buchblogs“.
Tobi’s Überschrift: „Vom Niedergang der Buchblogs“
Unteranderen schreibt er, dass viele Blogs nun verweist
seien und sich alles hauptsächlich der vieles auf Instagram abspielt. Das kann
ich nur bestätigen. Früher gab es hauptsächlich Blogs. Und heute… heute findet
man viele Beiträge auf Instagram, rein nur auf Facebook oder andere Plattformen.
Aber wenige gute richtige Buchblogs.
Auch ich habe bemerkt, dass viele Buchblogs (ich lese hauptsächlich
Buchblogs) entweder verweist oder oftmals einseitig sind. Okey, ich gesteh, mit dem einseitigen bin ich
vielleicht auch mit dabei. Und dass ist der Punkt. Jeder Buchblogger (ich bleib
bei der Form, denn das ist für mich einfacher), kann man in die Situation
kommen, wo der Blog nur eine Nebensache spielt, weil einem das reale Leben einholt.
Ich persönlich bin kein Instagram Fan und Facebook benutze
ich auch hautsächlich eben für meinen Buchblog oder eben mein anderes Hobby,
dem Steampunk.
Noch eines, wo ich Tobi zustimme: Die Buchvorstellungen
manches mal. Auf so vielen Blogs werden immer die gleichen Bücher – die neuesten
Erscheinungen – vorgestellt und jeder ist total begeistert davon. Ich gestehe, ich
brauche nicht die neuesten Erscheinungen. Viel mehr würden mich mal nicht so Hype
Bücher interessieren.
Und dann hat ja noch der Tobi die Top Liste der Buchblogs.
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich noch momentan von den 1200 Blogs auf Platz
182 stehe.
Aber auch Tobas von buchrevier hat dazu einen interessanten
Beitrag geschrieben. Ichzitiere: „Und wo wir schon mal bei den harten
Wahrheiten sind. Wer liest eigentlich all die Rezensionen und Bücherposts auf
Insta und Facebook? In der überwiegenden Mehrzahl sind es Personen, die selber
einen Buchblog betreiben…
Also wie ich oben schon sagte, mir sind Instagram und auch Facebook
irgendwo suspekt und ich lese dort nicht viel. Zumindest auf Instagram fast garnichts,
denn irgendwie bin ich davon genervt und es fehlt mir auf Instagram die buchige
Atmosphäre. Oder wie Tobisa ses sagt: Ganz selten mal verirrt sich ein echter
Leser in die Literaturblogosphäre,
Und wie Tobias fehlen mir die persönlichen Begegnungen. Davon
habe ich ja schon mal kurz berichtet.
Mir fehlen die Messebesuche, das Treffen mit Autoren,
Verlagsmitarbeitern und Bloggern. Das neue Entdecken von Leuten, Büchern und Dingen
Was ich gerne persönlich noch über die ganzen Blogs sagen möchte. Wenn man so anfängt zu stöbern, habe ich
festgestellt, dass viele Blogs gleich aussehen. Gerade wenn sie auf Wordpress ihren
Blog haben. Es ist alles oft so einheitlich und die >Individualität geht
hier ein wenig verloren. Ander Blogs z. B. bei Blogspot sind so einseitig. Dort
gibt es entweder nur Rezensionen oder einseitig. Aber nicht wirklich
interessante Beiträge. Okey, mein Buchblog ist momentan auch nicht mit super interessanten
Beiträgen gespickt, aber zumindest mehr als nur Rezensionen oder
Buchvorstellungen.
Ich jedenfalls finde beide Beiträge ganz nach meinem
Geschmack und folge den beiden nun. Denn nicht nur diese beiden Beiträge sind
sehr interessant. Nein, auch viele andere, die man lesen sollte. Vorbeischauen lohnt
sich auf jeden Fall!
Übrigens habe ich mir der Topliste nochmals genauer
angeschaut. Darin sind viele Blogs die ich sogar kenne.
Wie seht Ihr das? Oder kennt Ihr einen Buchblog, bei dem das so ist?