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Renate Eckert - Brunnenkind

14.05.14

ZDF und seine Filme

Vor ein paar Tagen habe ich einen echt spannenden Spreewaldkrimi auf ZDF gesehen.
"Mörderische Hitze".  Es ging da um einen Mann, der sich vor einen LKW geworfen hat. Er ist schwer verletzt und blutüberströmt. Aber es ist nicht sein Blut. Schnell wird seine Identität festgestellt. Es ist Gottfried Richter. Bei den Ermittlungen werden immer wieder Rückblenden gezeigt, wie es zu diesem Verbrechen kommen konnte und wer das Opfer ist.
Soweit war dieser Krimi echt gut und von Spannung gespickt. Aber das Ende ist mir aufgestoßen, weil so viele Fragen offen geblieben waren. Das Warum z. B.
Gestern habe ich den aufgenommenen Film "Julia und der Offizier" gesehen.
 Es geht um eine emanzipierte Frau - Julia - die in einen konservativen Dorf ein Kinderheim eröffnet und mit ihrer modernen Erziehungsmethode auf harsche Kritik stößt und allerlei Schwierigkeiten bekommt. Unterstützt wird sie dabei von US Major David Carter, von dem sie das ehemalige Kasernengebäude gekauft hat. Da soll das Kinderheim drin entstehen.
Auch hier war das Ende fragwürdig und lies viele Fragen offen. Z.B. gab es im Kinderheim ein Brandanschlag, der nicht aufgeklärt wurde, oder wie jetzt mit Julia und dem Offizier weitergeht. Überlebt er Vietnam?
Worauf ich aber eigentlich hinaus will, ist, ZDF hat wirklich gute Filme bzw. Krimis. Aber immer öfters stelle ich fest, das diese Filme abgehackt sind und meist ein offenes Ende haben. So was mag ich gar nicht. Früher war das doch auch nicht so. Man ist gerade mittendrin im Geschehen und zack kommt der Abspann und man sitzt da und ... guckt doof.
Wie findet Ihr das? Mögt Ihr so abgehackte Enden? Oder ist es Euch egal? Oder findet Ihr es gut, das man vielleicht allein sich das Ende zurecht rücken kann?



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