Wie oft war ich schon auf der FBM. Ach, seit 2013 glaub ich, gehe ich diese besuchen. Jedes Jahr hatte ich mich darauf gefreut. Doch mit der Zeit stellte ich fest, sie verändert sich. Nicht nur in dne Übernachtungskosten, die stets gestiegen sind. Nein auch von der Atmosphäre.
Doch in diesem Jahr bleibe ich bewusst zu Hause. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, aber die Gründe überwiegen:
Es ist hauptsächlich nur noch Konsum und Verkauf. Kommerz, das ist hier inzwischen das Schlagwort. Die Bücher spielen zwar immer noch eine Rolle, aber nicht mehr so stark wie früher. Es fehlt hier meines Erachtens die liebe zum Buch und der Austausch dazu.
Klar gibt es noch genug Blogger dort. Aber es wird trotzdem wenig für Blogger geboten. Zumindest an den Fachtagen. An den Wochenende, wenn alle die Buchmesse besuchen dürfen, da wo alles aus den Nähten platzt und die Standmitarbeiter kaum Zeit für einen haben, da sind all die Autoren da, die Bloggertreffen etc.
Und dann die Kosten!. Sie explodieren gerade zu und das
behaupte nicht nur ich. Die Standgebühren müssen fast ja ins unermessliche
gestiegen sein, so dass es für viele gar nicht mehr lohnt, enen eigenen Stand
zu haben. Überhaupt, man gibt sehr viel Geld aus für Anreise – Bahn, Benzin,
sonst noch was – und dann noch die Hotelkosten. Sie sprengen einfach meinen
Rahmen. Das Geld kann ich besser anlegen. Zum Beispiel in Bücher *lach*
In den letzten Jahren war ich immer überfordert von der FBM. Reizüberflutung lässt grüßen! Es war immer anstrengend, mitzuhalten bei den ganzen Instapost, was man doch für Goodies bekommen hat, welche Bücher man wieder als Rezensionsexemplare bekommen hat. Was es dort umsonst gab, wen man dort getroffen hat. Mir kam das immer so vor, als würde ich jede Menge verpassen und müsste mithalten. Streßfaktor hoch! Mir fehlte das Treiben lassen in den letzten zwei, drei Jahren schon.
Trotzdem gab es immer einen Lichtblick auf der Buchmesse. Seit ca. 2 - 3 Jahren habe ich mich Donnerstag immer mit Sheena getroffen und für ein paar Stunden gemeinsam die Buchmesse genossen. Die Messe gemeinsam erlebt und da Sheena so eine ruhige Art hat, war ich immer weniger gestresst an dem Tag.
Mein Fazit ist: Manchmal muss man eben Prioritäten setzen und auf den Geldbeutel sowie die eigenen Nerven achten. Ja,ich würde auch gerne das ein oder andere Goodie mitnehmen, Bekannte treffen wie Gerd Fischer, Jens Korch, Thorsten Fiedler…. Gerne würde ch auch das ein oder andere Reziexemplar mitnehmen. Aber Nicht auf Biegen und Brechen und mit Nerven, die nicht mehr das selbe sind, wie am Morgen.
Wie seht ihr das? Geht euch die Entwicklung der Messe auch so gegen den Strich oder seid ihr dieses Jahr vor Ort?



