Jede Woche stellt mamenu auf ihren Blog
einen neuen Lückentext vor – mal witzig, mal spannend. Alles was man dafür tun muss, ist nur die
freien Stellen mit deinen eigenen Ideen füllen und schon entsteht deine
ganz persönliche Kurzgeschichte.
Im Augenblick vertrete ich mamenu.
So funktioniert es:
Lies den Lückentext der Woche.
Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.
Teile deine Version:
direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog
Der Fund auf dem Dachboden
Am Wochenende stand __________ an: Ich musste endlich den alten Dachboden ausräumen, da nächste Woche der __________ kommt. Stundenlang schleppte ich __________ zum Treppenabsatz. Als ich gerade die letzte dunkle Ecke unter der Dachschräge besenrein fegen wollte, stieß mein Besen gegen eine lose __________.
Neugierig kniete ich mich auf den _____ Boden und hob das Holz an. Darunter lag ein schwerer, modrig riechender __________ aus dunklem Holz, der mit einem dicken Vorhängeschloss gesichert war. Mein Herz fing sofort an, vor Aufregung schneller zu __________. Mit einem _________ brach ich das rostige Schloss mit viel Kraft auf.
Als der Deckel mit einem ________ aufsprang, stockte mir der Atem. In der Kiste lag kein ________, sondern eine ________- Marionette. Sie trug ein _____- und hatte ein Gesicht aus bleichem __________. Doch das Schlimmste war: _________ – als ich die Puppe berührte und veränderte ihre __________ ganz langsam zu einem bösartigen Grinsen.
Ein eiskalter Schauer lief mir über den __________, und augenblicklich knallte ______________ Schlag von alleine zu. Ich ließ die Marionette fallen, stolperte _________ und rannte in Todesangst die Stufen hinunter, während von oben das leise __________ von Holzgliedern zu hören war.
Der Fund auf dem Dachboden
Am Wochenende stand großes Aufräumen an: Ich musste endlich den alten Dachboden ausräumen, da nächste Woche der Sperrmüll rauskommt. Stundenlang schleppte ich kaputte Stühle, eine alte Truhe und eklige Teppiche zum Treppenabsatz. Als ich gerade die letzte dunkle Ecke unter der Dachschräge besenrein fegen wollte, stieß mein Besen gegen eine lose Bretterdiele.
Neugierig kniete ich mich auf den staubigen Boden und hob das Holz an. Darunter lag ein schwerer, modrig riechender länglicher Kasten aus dunklem Holz, der mit einem dicken Vorhängeschloss gesichert war. Mein Herz fing sofort an, vor Aufregung schneller zu pochen, der Blutdruck stieg an. Mit einem Kuhfuß, das hier auch oben rumlag, brach ich das rostige Schloss mit viel Kraft auf.
Als der Deckel mit einem lauten, splitternden Knirschen aufsprang, stockte mir der Atem. In der Kiste lag kein geheimnisvoller Familienschmuck, sondern eine kindergroße, Marionette. Sie trug ein viktorianisches Kleid und hatte ein Gesicht aus bleichem viktorianisches Teint. Doch das Schlimmste war: Sie drehte den Kopf zu mir – als ich die Puppe berührte und veränderte ihre Gesichtszüge ganz langsam zu einem bösartigen Grinsen.
Ein eiskalter Schauer lief mir über den Rücken bis hinauf in den Nacken und zu den Armen, und augenblicklich knallte die Dachbodentür mit einem lauten Schlag von alleine zu. Ich ließ die Marionette fallen, stolperte über den Besen, den ich achtlos liegen hatte lassen und rannte in Todesangst die Stufen hinunter, während von oben das leise Bewegen von Holzgliedern zu hören war.