Ich lese gerade

Nadja Roth - Seelenschatten

11.03.13

ganz besondere Bücher

Heute möchte ich Euch mal ganz besondere Bücher vorstellen. Es geht um Menschen, die wertvolle Arbeit machen und denen manchmal das Leben verdankt. Oder die Dreck wegmachen, den andere nicht mal aus der Ferne sehen wollen. Für mich sind diese Menschen auf ihre Art die Helden des Alltags.
 Da sind unter anderem die Rettungssanitäter, -ärzte und Rettungsassistenten.
Es gibt von diesen "Helden des Alltags" gute Bücher.
Jörg Nießen ist zum Beispiel einer davon. Seine beiden Bücher "Schauen Sie sich mal diese Sauerei an" und "Die Sauerei geht weiter" erzählen von seiner Arbeit, den man oft nur mit Humor ertragen kann. In beiden Büchern sind jeweils 20 wahre Geschichten über Leben und Tod, über bizarre Unfälle und dramatischen Rettungsaktionen. Geschichten über sinnlose Einsätze aber auch wertvolle Hilfe. Eben den Alltag eines Rettungsassistenten.




Von Jörg Nießen habe ich auch ein schönes Interview gefunden: Interview mit Jörg Nießen

Und ein tolles Video: Video von Jörg Nießen



Aber auch andere Rettungsassistenen haben gute Bücher geschrieben.
Zum Beispiel Georg Lehmacher. Mit seinen Buch "Schneller als der Tod erlaubt" lässt er hinter den Kulissen einer Rettungswache blicken. Wie sagt er so schön: Wir rennen dahin, wo normale Menschen wegrennen". Über dreißig Jahre arbeitet Georg Lehmacher nun schon im Rettungsdienst und hat allerlei erlebt.


bei Lübbe gibt es ein schönes Autorenporträt von ihm:
Aber auch Notärzte sind nebenberuflich Autoren. So z. B. Dr. med Friedrich Frohlauber.
 Mit seinen Buch " Mit dem Blaulicht auf dem Kopf" zeigt er die wichtige Arbeit eines Rettungsarztet. 33 spannende Geschichten aus dem Alltag sind in dem Buch vorhanden. Ich gestehe allerdings, das dieses Buch sehr medizinisch ist und mir persönlich etwas fehlt. Etwas an Humor oder alltägliches so wie bei den Rettungsassistentenbücher. Dieses Buch ist hauptsächlich aus medizinischer Sicht. Trotzdem, wer sich für die Arbeit des Arztes interssiert und gerne etwas an medizinisches Fachwissen wissen möchte, ist mit dem Buch zufrieden. Sehr gut finde ich den Anhang am Schluß die Erklärung der medizinischen Fachbegriffe.
Ich habe eine gute Seite gefunden über weitere solche Bücher. Bücher über Leute im Rettungswesen
Die zweite Kategorie an Bücher, die ich hier vorstellen möchte, sind Bücher über Tatortreiniger. Ich habe bisher nur drei von denen gefunden.
Am besten hat mir das Buch von Peter Anders gefallen. Er  schildert in seinen Buch "Was vom Tode übrig bleibt" 29 Einsätze , wo er gerufen wurde, um Wohnungen zu reinigen. Wohnungen in denen gestorben wurde und wo kein anderer dort sauber machen möchte. Oder weil man spezielle Reinigungsmittel und -geräte braucht.
Peter Anders hat auch seine eigene Homepage von seiner Firma. Da ist auch eine Rubrik Presse, Funk & Fernsehen.

Was vom Tode übrig bleibt: Ein Tatortreiniger berichtetDatum
wer gerne paar Fotos von seiner Arbeit sehen möchte, solle hier mal schauen:
Aber nicht nur Peter Anders hat ein Buch über seine Arbeit als Tatortreiniger geschrieben, Antje Schendel ist eine Kollegin von ihm. Mit ihren Buch "Die Tatortreinigerin. Ich komme, wenn das Leben geht" lässt sie hinter den Kulissen ihrer Arbeit schauen.  Aber anders als ihr Kollege schreibt sie mehr aus ihren Leben und wie sie zu dem Job als Tatortreinigerin gekommen ist. Bevor sie Tatortreinigerin wurde, modelte die zweifache Mutter. Seit 2002 ist sie jedoch in ihren jetzigen Beruf.
Auch Antje Schendel hat eine eigene Homepage:
 Droemer Knaur Die Tatortreinigerin - Ich komme, wenn das Leben geht von Antje Schendel

Das dritte Buch von dem ich sprach ist von Michaela Grenda. Mit ihren Buch "Tatortreinigung. die Letzte am Fundort" hat sie die Reihe vervollständigt. In ihrem Buch erfährt man von ihrer Arbeit, den Leichenfundorten und den einzelnen Schicksalen. Angefangen hat sie als städtische Reinigungskraft, wo sie eines Tages im Krematorium eingesetzt wurde. Als sie eines Tages in einen Aufbahrungsraum wischte, fragte sie sich selber, wer eigentlich sauber macht, wenn eine Leiche gefunden wurde. Und schon war die Idee geboren für die Arbeit als Tatortreinigerin.
Auch Michaela Grenda hat ihre eigene Homepage:
 Produkt-Information




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