Kolumne
Reichen ein paar Sterne? Oder braucht es Worte, Erklärungen, Gefühle?
Wer kennt das nicht? Man stöbert durch Empfehlungen, liest Rezensionen, sieht hübsche Cover – und plötzlich landet ein Buch im Warenkorb. So geht es mir jedenfalls ständig. Aber worauf verlassen wir uns eigentlich dabei?
Ich frage mich immer wieder: Wer kauft ein Buch nur wegen
einer Sternenbewertung? Also ich nicht. Sterne allein sagen mir einfach zu
wenig.
Ein Buch – 4 Sterne.
Die Protagonisten – 3 Sterne.
Die Handlung – 5 Sterne.
Wißt Ihr was ich meine? Was heißt das jetzt genau? Wie soll ich daraus
ableiten, ob die Geschichte etwas für mich ist? Was bleibt davon auf der Strecke.
So fragt sich das Sheena in ihrer Kolumne. Und ich stimme ihr da zu.
Was genau sind den Sternenbewertungen? Nichts weiter als schnelle Reaktion, wo man zwar schnell was sieht, aber das wesentliche verloren geht.
Ich brauche mehr als nur ein paar leuchtende Sterne. Ich möchte die Hintergründe für diese Sternchenbewertung wissen. Warum gibt es hier nur … Sterne?
Früher habe ich selbst oft mit Bücherwürmern bewertet, aber immer in Kombination mit einer Rezension. Inzwischen lasse ich die Würmchen meistens weg. Für mich sind sie… nun ja, irgendwie unnütz geworden.
Ich bin sowieso der Meinung: Es gibt keine schlechten
Bücher. Nur unterschiedliche Geschmäcker.
Was für den einen eine müde 2-Sterne-Geschichte ist, ist für jemand anderen ein
strahlendes 5-Sterne-Lieblingsbuch.
Wie seht ihr das? Reichen euch Sterne – oder braucht ihr mehr?
mit lieben Grüßen
Anja
Ich hab am Anfang auch immer Sterne vergeben. Dann hatte ich mal mit Daumen hoch-mitte-runter - aber ich finde es schwierig das so einzuschränken. Denn 3 kann bei einem Buch gut, oder wieder weniger gut bedeuten. Ich hab auch lieber einen geschriebenen Text, der die Eindrücke widergibt.
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