Jede Woche stellt mamenu auf ihren Blog einen neuen
Lückentext vor – mal witzig, mal spannend. Alles was man dafür tun muss, ist
nur die freien Stellen mit deinen eigenen Ideen füllen und schon entsteht deine
ganz persönliche Kurzgeschichte.
Danke an mamenu, dass ich die Aktion vorerst weiterführen darf :-)
„Da ich am Sonntag das Rakoczy-Fest in Bad Kissingen besucht habe, hat mich die Geschichte und die besondere Atmosphäre dieses Festes zu meinem heutigen Lückentext inspiriert. Wer weiß … vielleicht öffnet sich dort tatsächlich für einen kurzen Moment ein Tor in die Vergangenheit?
Das Geheimnis des Rakoczy-Festes
Schon beim Betreten des Festgeländes fiel mir __________ auf. Irgendwie wirkte heute alles ein wenig __________ als sonst.
Aus der Ferne erklang __________, während der Duft von __________ durch die Straßen zog. Zwischen den Besuchern entdeckte ich plötzlich eine Person in __________, die mich freundlich anlächelte.
Als ich noch einmal hinsah, war sie verschwunden.
„Das bildest du dir nur ein", sagte __________ und zog mich weiter Richtung __________.
Doch dann schlug die Turmuhr __________ Mal.
Für einen kurzen Moment wurde es ganz still.
Die Menschen um mich herum schienen sich zu verändern. Moderne Kleidung verschwand und überall sah ich prachtvolle __________, elegante __________ und glänzende __________.
Vor mir erschien Kaiserin Sisi. Mit einem freundlichen Lächeln sagte sie: „__________."
Noch bevor ich antworten konnte, trat König Ludwig II. aus der Menge. Er betrachtete __________ und meinte nachdenklich: „__________."
Nicht weit entfernt unterhielt sich __________ angeregt mit __________, während __________ fröhlich an den Zuschauern vorbeiwinkte.
Niemand schien sich darüber zu wundern – außer mir.
Ich folgte den geheimnisvollen Gestalten bis zum __________.
Dort stand ein alter __________, auf dem in goldenen Buchstaben __________ geschrieben war.
Neugierig öffnete ich ihn.
Darin befand sich __________.
Kaum hatte ich es berührt, hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir flüstern: „__________."
Erschrocken drehte ich mich um.
Doch hinter mir war niemand mehr.
Nur __________ bewegte sich im Wind.
Als ich wieder auf die Feststraße trat, war alles wie zuvor. Musik erklang, Menschen lachten und überall wurde gefeiert.
War alles nur Einbildung?
Oder hatte ich tatsächlich für einen Augenblick das Geheimnis des Rakoczy-Festes entdeckt?
Bevor ich nach Hause ging, steckte ich __________ in meine Tasche.
Bis heute frage ich mich, ob ich irgendwann den Weg zurückfinden werde ...
Das Geheimnis des Rakoczy-Festes
Schon beim Betreten des Festgeländes fiel mir die gelassene und fröhliche Stimmung auf. Irgendwie wirkte heute alles ein wenig eleganter als sonst.
Aus der Ferne erklang höfische Musikklänge, während der Duft von der Vergangenheit durch die Straßen zog. Zwischen den Besuchern entdeckte ich plötzlich eine Person in einem historischen Gewand, die mich freundlich anlächelte.
Als ich noch einmal hinsah, war sie verschwunden.
„Das bildest du dir nur ein", sagte ich mir verwirrt, schüttelte den Kopf und zog mich weiter Richtung Hautstraße, von wo der Festzug vorbeiziehen sollte.
Doch dann schlug die Turmuhr zwei Mal.
Für einen kurzen Moment wurde es ganz still.
Die Menschen um mich herum schienen sich zu verändern. Moderne Kleidung verschwand und überall sah ich prachtvolle Ballkleider und Anzüge, elegante Roben und glänzende Geschmeide um den Hald der Damen.
Vor mir erschien Kaiserin Sisi. Mit einem freundlichen Lächeln sagte sie: „Willkommen auf meinem Fest."
Noch bevor ich antworten konnte, trat König Ludwig II. aus der Menge. Er betrachtete mich eindringlich, so dass ich Gänsehaut bekam und meinte nachdenklich: „Darf ich sie an meine Seite bitten für den Festumzug."
Nicht weit entfernt unterhielt sich Königin Therese von Bayern: angeregt mit König Ludwig I. von Bayern, während andere hohe Persönlichkeiten fröhlich an den Zuschauern vorbeiwinkten.
Niemand schien sich darüber zu wundern – außer mir.
Ich folgte den geheimnisvollen Gestalten bis zum Arkadenbau mit den beiden Springbrunnen im Garten.
Dort stand ein alter kleiner Truhenkasten, auf dem in goldenen Buchstaben an die Person, die mich entdeckt hat geschrieben war.
Neugierig öffnete ich ihn.
Darin befand sich ein Diadem, das glänzte wie tausend Sterne in der Sonne.
Kaum hatte ich es berührt, hörte ich plötzlich eine Stimme hinter mir flüstern: „Dieses Diadem würde der Dame vorzüglich stehen."
Erschrocken drehte ich mich um.
Doch hinter mir war niemand mehr.
Nur die Blätter der Palmen an den Springbrunnen bewegte sich im Wind.
Als ich wieder auf die Feststraße trat, war alles wie zuvor. Musik erklang, Menschen lachten und überall wurde gefeiert.
War alles nur Einbildung?
Oder hatte ich tatsächlich für einen Augenblick das Geheimnis des Rakoczy-Festes entdeckt?
Bevor ich nach Hause ging, steckte ich das Diadem in meine Gobelin Tasche.
Bis heute frage ich mich, ob ich irgendwann den Weg zurückfinden werde ...
Manchmal liegen
Vergangenheit und Gegenwart näher beieinander, als wir denken.
Zwischen Musik, historischen Gewändern und dem Duft vergangener Zeiten kann es
passieren, dass sich für einen kurzen Augenblick eine Tür öffnet.
Eine Tür zu einer anderen Zeit …
Traust du dich hindurchzugehen?
Pssst ...
Wenn du beim Rakoczy-Fest einer historischen Persönlichkeit begegnest, schau
ganz genau hin. Vielleicht ist sie gar keine Darstellerin – sondern für einen
kurzen Augenblick wirklich aus ihrer Zeit zu uns gereist
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