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ich lese geade

Anne Luckmann und Christopher Bückmann - Schwarze Akte

19.01.26

Lesung von "Tinte und Schwert" Matthias Soeder

 Am Samstag war ja die Lesung von Mattias Soeder in Ramsthals

Herzliche Begrüßung durch Matthias Soeder. Er freute sich sehr darüber, dass die Zuhörer so zahlreich erschienen waren. Pünktlich um 19 Uhr begann die Lesung aus seinem Buch „Tinte und Schwert“, erschienen im Feuertanz Verlag.

 

Zur Unterstützung der Lesung war ein Beamer aufgebaut, der Bilder und Inhalte visualisierte.
Matthias Soeder begann mit der Frage, ob man durch die Zeit reisen könne. Früher, so sagte er, sei das tatsächlich möglich gewesen. Zunächst ging es jedoch um die historischen Fakten des Buches Tinte und Schwert. Bei seinen Recherchen erhielt er Unterstützung von jemandem, der sich in dieser Epoche bestens auskennt: dem Ramsthaler Historikers: Jürgen Günder

Im Vortrag wurde außerdem die historische Gruppe vorgestellt, bei der Matthias recherchiert hatte – das Dragonerregiment Johann Wolf e. V. Der Autor erklärte die Unterschiede zwischen den einzelnen Soldatentypen, etwa Pikeniere und Musketiere. Auch die Waffen wurden teilweise vorgestellt. So erläuterte er, was eine Pike ist und wie schwer eine Muskete sein kann – oft bis zu neun Kilogramm. Anhand von Bildern wurden diese verschiedenen Waffen anschaulich dargestellt.Pikeniere waren Kämpfer, die zunächst Soldaten wurden – daher der Ausdruck „von der Pike auf“.

 Danach folgte der zweite Teil: die Zeitreise. Matthias tauchte tief in die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges und die Zeit davor ein. Diese Zeitreise war möglich, weil sich die katholische Kirche und die Protestanten nicht auf einen gemeinsamen Kalender einigen konnten.  So kam es vor, dass ein Bauer, der am 20. August in Niederwerrn, welches  Bistum WÜ, Katholisch war,losfuhr, in Schweinfurt (reichsfreie und protestantische Stadt).  bereits am 10. August ankam – also zehn Tage früher. 

Die Zeit verging wie im Flug, und es wurde nie langweilig – ganz im Gegenteil zu manchem Geschichtsunterricht in der Schule. Die Lesung war durchgehend fesselnd.
Zwischendurch las Matthias immer wieder Passagen aus seinem Buch vor. So lernte man Kapitel für Kapitel die wichtigsten Figuren kennen. Es war eine wirklich spannende Lesung, denn der Autor liest nicht einfach nur vor – er gestaltet die Lesung lebhaft und erlebnisreich. Man taucht gemeinsam mit ihm in den Roman ein, was große Lust macht, das Buch anschließend selbst zu lesen.

 

Am Ende verriet Matthias Soeder noch, was alles geplant ist: ein Hörbuch, ein E-Book und sogar ein zweiter Teil. Dieser soll voraussichtlich zu Weihnachten erscheinen – passend als Weihnachtsgeschenk.
Auch weitere Lesungen sind in Unterfranken geplant, zum Beispiel im Colibri in Schweinfurt. Der genaue Termin ist allerdings noch nicht bekannt. Zudem wird der Feuertanz Verlag auf der Leipziger und der Frankfurter Buchmesse vertreten sein. Darauf freue ich mich schon sehr, denn ich werde Matthias dort am Stand besuchen.

Zum Abschluss bedankte sich noch ein Zuhörer herzlich für diese tolle und spannende Lesung. Anschließend ging es zum Buchverkauf, bei dem sich fast alle Anwesenden ein Exemplar kauften. Und das zu Recht – es scheint ein sehr gutes Buch zu sein. Das sage ich als Thriller-Leserin, auch wenn ich es noch nicht gelesen habe. Die Lesung hat mich jedoch vollkommen überzeugt.

 

Jedenfalls lohnt es sich, eine Lesung mit Matthias Soeder zu besuchen. Sie ist anders als andere Lesungen: spannend, erlebnisreich und lebendig. 



Und nun ein paar Bilder von der lebendigen Lesung

 






Marla hat ansfangs auch fleißig zugehört, aber dann wurde sie doch etwas müde, die 12 jährige Dame :-)


































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