§ 2 Nr. 5 TMG

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26.02.26

Trotzkern, historische Novelle

 Manche Geschichten werden so nebenbei geschrieben und haben doch große Wirkung. Genauso ist es bei Leon gewesen. Schon in der frühen Jugend schreibt er Kurzgeschichten. Warum habe ich bisher von dem Autor noch nichts gehört. Ihr auch nicht? Das möchte ich heute ändern und stelle Euch Leon Syllidis einmal vor. Nein, stop, heute ist es anders. Heute lass ich den Autor von Trotzkern sich selber mal vorstellen! Lieber Leon, erzähl uns bitte  mit eigenen Worten ein wenig über Dich und Deine Novelle "Trotzkern".

   

Hallo, ich bin Leon und ich bin 21 Jahre alt. Geschichten denke ich mir aus, seitdem ich überhaupt denken kann. Mit 12 oder 13 Jahren habe ich angefangen, mich der „klassischen“ Kurzgeschichtenform zuzuwenden. Seitdem wollte ich meine Fähigkeiten vor allem so ausbauen, dass mein Schreib- und Erzählstil auch längere Texte trägt. Die Novelle kannte ich natürlich bereits aus dem Unterricht und recht schnell schrieb ich während Busfahrten zur Schule immer wieder an meiner eigenen. Rund um die Abitur- und erste Studienzeit wurden die Texte schließlich noch einmal länger. Allerdings vermisste ich irgendwann die Möglichkeit, hier und da kleinere Ideen ganz ungezwungen und mit klar begrenztem Zeitrahmen in Textform zu gießen. Daher wandte ich mich vom Gedanken ab, dass Romane die einzig erstrebenswerte Form für meine Ideen seien. Mittlerweile schiebe ich so gerne das ein oder andere kürzere Werk zwischen lange Schreibzyklen. 


Und was für ein Genre bediene ich? Ich lege mich nicht auf ein Genre fest. Es gibt natürlich Genres, die mich mehr interessieren. Grundsätzlich beziehe ich jedoch einen großen Teil meiner Inspiration aus meinem Studium (und dem kleinen Bücherstand einer älteren Dame vor dem Universitätsschloss!). Deutsch, Geschichte und die Bildungswissenschaften vereinen als Studienfächer eine ganze Bandbreite an Themen und Stoffen, die mal an philosophische, mal an psychologische und mal schlichtweg an menschliche Grenzen stoßen. Und sie bringen mit sich, dass ich mich in meinen Bereichen gut auskenne. Das wiederum führt dazu, dass ich zwar Raum für Fiktionalität lasse, wenn ich eine historische Novelle oder einen historischen Roman schreibe. Generell folge ich allerdings dem Ideal, historisch akkurat zu schreiben. Dieser Aspekt ist mir umso wichtiger, weil ich mich bereits mit dem didaktischen Wert eines historischen Romans beschäftigt habe und Verfechter seines Einsatzes im Unterricht bin. Liebe*r Leser*in, du siehst bereits: Ich bin ein Fan der Literatur auf vielen Ebenen. :)


An „Trotzkern“ kann man meinen Schreibprozess gut verfolgen: Hier habe ich nach einem Gerüst geschrieben, also vorher einen Schreibplan festgelegt (ich wechsle zwischen diesem Ansatz und dem des völlig offenen Schreibens). Zur Zeit der Entstehung dieses Schreibplans war ich mit meinem Freund in Wien und wir hatten kurz zuvor das „Phantom der Oper“ geschaut.

       (Kurzer Zwischenruf: Wien -- da fahre ich im Juni hin. Ich bin in der Versuchung, in dem Musical zu gehen. Vor x gefühlten Jahren habe ich das in Hamburg gesehen und bin so begeistert von Phantom der Oper)

Es inspirierte mich ungemein. Während der Vorstellung strömten die Ideen nur so durch mich. Ich griff dabei den Kern des Musicals, die mysteriöse, bedrohlich-historische Atmosphäre heraus. Ein paar Wochen zuvor hatte ich bereits die Eingebung gehabt, mal die Aura einer isolierten Insel in einer historischen Epoche ohne schnelle Kommunikationsmittel in einem Text aufzugreifen. Allerdings hatte mir zu diesem Zeitpunkt noch der Stoff für diesen Schauplatz gefehlt. Den hatte ich jetzt und daher schrieb ich den Plan und die ersten 1.000 Wörter direkt nach der Rückkehr ins Hotel. Auf der zehnstündigen Rückfahrt aus Wien mit der Bahn (die DB verlängerte die Fahrt zuverlässig um ca. eine Stunde) folgte bereits der Rest des Werks. Dabei hörte ich die Musik des Phantoms auf Dauerschleife. Nur das Vorwort habe ich erst kurz vor dem Druck hinzugefügt. An diesem Punkt stand er: Der Trotzkern, eine Erzählung über einen jungen Offiziersanwärter, der auf einer abgelegenen Insel 1675 gegen die Flut der Geschichte ankämpft. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß mit dem Buch. Zusätzlich möchte ich mich für die Möglichkeit der Vorstellung von mir und der Novelle herzlich bei Anja bedanken. 🫶


 Eine interessante Vorstellung. Danke, lieber Leon für den Einblick in Dein Autorenleben.

Aber nun kurz zu dem Buch. Worum geht es darin? 

 „Trotzkern“: Johannes Kern ist ein junger Unteroffizier auf einem Eiland. Eigentlich ist das Leben hier schon früh in vorhersehbare Bahnen gelenkt: Johannes wird eines Tages Kommandant Brotmehl in seiner Stellung als Befehlshaber über drei weitere Soldaten und die Festung beerben. Bis dahin werden einige Versorgungsschiffe ankommen, die Mutter einige Fische fangen, der Pfarrjunge zum Pfarrer werden und die frommen Bewohner*innen in seine Gottesdienste gehen. Doch ausgerechnet am Abend der Hochzeit von Kommandant Brotmehl wird etwas von offener Seeseite her am Horizon gesichtet.
 Erscheinen tut dieses am 27.2.2026 bei BoD für 4,99 in gedruckter Version. Aber auch als eBook wird es diese Novelle für 2,99 geben.

Meine Rezension davon findet Ihr hier. Vielleicht gbt es noch ein kleines Interview mit Leon Syllidis :). Obwohl er ja schon viel von sich verraten hat, sind da noch ein paar Fragen offen :-) 

Bisher ist noch ein weiteres Buch von Leon Syllidis erschienen: Gedichte I. Life is a Story - story.one

Gedichte I. Life is a Story - story.one

Hardcover
60 Seiten
ISBN-13: 9783711805522
Verlag: story.one publishing
Erscheinungsdatum: 13.09.2025
Sprache: Deutsch


25.02.26

Fortschritt Lese Häkel Challenge

 

 Aufgerufen hat dazu im Dezember   Tanja und Ruby.  Auch ich habe davon berichtet.

Und nun gibt es einen weiteren Fortschritt. 14 ganze Reihen!

Offen waren noch:
  • ein Winter/ Weihnachtsbuch mit 159 Seiten  =,3 Reihen 
  • offen ist jetzt noch ein True Crime Buch mit 411 Seiten =. 8 Reihen 
  • Dazu noch ein Kinderbuch mit 40 Seiten, wo ich mir dachte, das ist zumindest eine Reihe wert.
  • Und eine Novelle - Kurzgeschichte mit 51 Seiten

Ui, das heißt, ich habe eine Reihe zuviel gehäkelt *lach - egal! 

Aber jetzt, der Fortschritt. Für das Winter/Weihnachtsbuch habe ich mich für Reliefmaschen vorne entschieden. Das sind diese Machen, wo man nur vorne einsticht und ich am schwierigsten empfinde. Für das Kinderbuch und die Novelle machte ich Reliefmaschen hinten. Also nur hinten in die Masche eingestochen

 image Bild ist von kreativhäkelblog

 

Warum ich diese Reliefmaschen genommen habe? Weil sie für mich nicht einfach sind und ich wenige von der Genre oben genannt lese.

Aber jetzt mag ich Euch nicht weiter auf die Folter spannen und Euch meinen Fortschritt zeigen


 

Okey, das ganze ist zwar ein wenig krumm und schief. Aber handmade eben. Ihr seht, auch als "Profi" bin ich nicht perfekt. Eben herrlich perfekt unperfekt  :-)

Hier kommt ihr zu meinem 1. Fortschritt 

24.02.26

(Mitmach-Aktion) Wenn das Haus selbst Geschichten flüstert

 Bem Stöbern auf Rinas Blog habe ich wieder eine tolle Aktion gefunden. 

Die eigentliche Aktion stammt von Mamenus 

Manuela stellt jeden Dienstag auf ihren Blog einen Lückentext vor- mal witzig oder auch mal spannend. Darin darf man die freien Stellen mit eigenen Ideen füllen und so entsteht eine ganz persönliche Kurzgeschichte.

 

 

So funktioniert es:
  1. Lies den Lückentext der Woche.

  2. Fülle die Lücken spontan oder überlegt – alles ist erlaubt.

  3. Teile deine Version:

  4. direkt als Kommentar unter dem Blogpost oder auf deinem eigenen Blog

 

 Und hier kommt meine Kurzgeschichte:

                  Wenn das Haus selbst Geschichten flüstert

In einer abgelegenen Ecke des Dorfes stand ein einsames Waldhüttchen, das seit Jahren verlassen wirkte.
An einem stürmischen Frühlingsabend erschien dort ein geheimnisvoller Hund, der zu einer ungewöhnlichen Gassirunde eingeladen hatte.

Im flackernden Licht stand auf dem Tisch eine zerbrechlich wirkende Petroleumlampe aus kostbarem Messing.
Plötzlich durchschnitt ein unerwartetes Krächsen die Stille und ließ die Fenster erzittern.

Der Fremde begann mit eindringlichen an zu flüstern über eine verborgene Waldschneise, die angeblich niemand lebend verlassen hatte.
Jedes Vollmodlicht war präzise gesetzt und enthielt rätselhafte Ereignisse, die nur langsam ihre Bedeutung preisgaben.

Allmählich entstand ein unheimlicher Gedanke zwischen der Geschichte und den anwesenden Gästen.
Ein Schatten huschte über die Wand, und für einen Moment überkam ihn spürbare Gänsehaut, als draußen der Wind anschwoll.

Niemand wagte es, sich zu rühren – denn plötzlich schien das Wäldchen selbst zu leben, während ein leises Krächzchen durch die Räume hallte.

  

22.02.26

Meine Woche 08/26

 

Meine Woche 07/26

 

16.02.2026 bis 22.022026 -- was war los in dieser Woche?

Getroffen: einen anderen Schöffen, gute Bekannte 
Gewesen:    beim Gericht,
Gemacht:  geurteilt, Netflix und Disney + gekündigt,
Gebloggt:  Sub Worte besucht, gestöbert auf anderen blogs (Stöberrunde bei Aleshanee und bei Taya)
Gehäkelt: eine neue venezianische Gondel
Gehört:  Wildgänse
Gesucht:   ------------
Gelesen:   Romy Hausmann – True Crime, Warum Karl immer keine Zeit hat
Geschaut im Fernsehen: first date, Law and order, Hört mal, wer da hämmert, immer wieder Jim, Sisters of Crime, 
Gesehen: schreckliche Bilder
Geschrieben 
Gegessen:,  Frikadellen mit Gemüse, Reispfanne mit Fleisch, Chilli con Carne
Genascht:  Leipniz Kekse, Kuchen, Knabberkram
Getrunken:   Kaffee, Wasser,  Gin Tonic, Likör, Cola
Gekauft eine Anleitung für die Gondel, in englisch. Ich brauche aber nur die Hälfte davon
 Gelitten:  unter rechten Schulterschmerzen
Gefühlt:  
   Negativ:  genervt vom Kumpel aus M.
positiv 
Gelacht:   ein wenig
Geweint:  ------------
Geschlafen:  naja für meine Verhältnisse gut, Einschlafprobleme
Geträumt:  ich war mit meinen Steampunk Bekannten unterwegs und falsch gekleidet. Das hat mich so runtergezogen, dass ich mich im Hotel versteckt habe und heimlich abgefahren bin.
Genossen:  die Geburtstagsfeier am Samstag
Gefreut:  das die Gondel einigermaßen gelungen ist
Geärgert:  über die PDF Converter Abofalle
Gedacht:  wie schreibe ich die eine Rezension?
Gefragt:  
Geplant Rezensionen
 FAZIT:   Arbeitstechnisch war es ein wenig anstrengend. Die Obstabteilung macht mir aber mehr spaß als Tiko. Daheim habe ich viel geschafft, auch für die Geburstagsparty von der Bekannten eingies ans Spaßfaktoren vorbereitet, die gut ankamen. Das Wetter habe ich gemerkt, geht mir momentan echt auf das Gemüt. Morgens mag ich gar nicht mehr so gerne aufstehen. 
Durch die Obstabteilung und den schweren Bananenkartons hat mir rechts ordentlich die Schulter weh getan. Diesmal habe ich sogar Tabletten genommen.
Mal schauen, wo ich nächste Woche eingeteilt bin :-) 
 

20.02.26

Subooky kommt im Februar 26 zu Wort

 Es ist soweit, das zweite Wort von Subooky kommt in diesem Jahr. Hat sich was getan am Gewicht? Das und mehr fragen Vanessa und Melli in der monatlichen Challenge.
 
  • Wie groß bist du aktuell?
    • Juhu, ich habe etwas abgenommen und bin nur noch 62 Bücher dick. Anja macht sich langsam!! 
  • Wie ist die SuB-Pflege bisher gelaufen – zeig mir deine drei neuesten Schätze!
    • siehe oben -- es gibt keine drei neuen Schätze!! 
  • Welches Buch hat dich als letztes verlassen, weil es gelesen wurde? War es ein SuB-Senior, ein Reihen-Teil, ein neues Buch oder ein Rezi-Exemplar und wie hat es deinem/r Besitzer:in gefallen (gerne mit Rezensionslink)?
    • von Romy .... True Crime 
  •    Liebe:r SuB, Reihen fühlen sich oft an wie eine unendliche Geschichte. Zeig uns deshalb Reihenfolgebände von Deinen Stapeln.
    • Ich habe keine Reihenfolgebände auf meinem Stapel 

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