Es ist noch nicht mal so weit und ich bin schon etwas überfordert von der FBM. Warum ist das so?
- Weil, sie ist die Frankfurter Buchmesse das weiltweit größte Treffen in der Buchbranche
- Weil, wenn man Insta aufmacht, gefühlt nur noch etwas von der FBM liest. Termine, Signierstunden, Treffen, Lesungen, Tipps, wie man eine Buchmesse überlebt, und so weiter. Und wenn ich dann genauer hinschaue, liegen all die Termine nur am Wochenende ab Freitag.
Ja, das ist schön, aber am Wochenende gehe ich gewiss nicht zur FBM, da es zu voll und noch stressiger ist – einfach alles zu…… Dafür muss ich halt Abstriche machen und kann am Donnerstag nicht so viele Autoren treffen. Trotzdem macht es mich ein wenig traurig, dass es so ist. Auf der LBM geht es doch auch! Ich denke, die Frankfurter Buchmesse geht eh schon viel zu wenig auf die Blogger ein, und ich habe oft das Gefühl, dass wir teilweise stören.
Doch wir machen auch Werbung für die Messe. Okay, der ein oder andere Blogger nicht so, aber ich auf jeden Fall. Denn ich berichte über die Messe und nicht nur von Autoren, Treffen und Co. Ich recherchiere auch Hintergrundwissen.
Aber warum stresst mich die FBM noch? Das Gelände ist so groß, es gibt so viele Hallen, dazu die Menschenmassen und der Lärm. Deswegen gehe ich ja am Donnerstag hin, da ist es noch angenehmer. Und es gibt die Reizüberflutung: So viele Bücher, Stände und Mitmachaktionen. Man will alles sehen und hat doch das Gefühl, so viel zu verpassen.
Das Gefühl, völlig erschöpft oder gestresst zu sein – oft verstärkt durch die Angst, etwas zu verpassen (FOMO) –, ist unter Messebesuchern, Bloggern und Fachleuten ein bekanntes Phänome
Und dann jetzt schon, Anfang September, die Reizüberflutung auf Insta.
Ja, und es trifft auch auf der Leipziger Buchmesse zu, und ja, dort bin ich auch etwas überfordert. Aber trotzdem ist es dort eine andere Atmosphäre als in Frankfurt. Und deswegen habe ich mich entschlossen, nur einen Tag auf die FBM zu gehen, und werde versuchen, die FBM auf Insta zu ignorieren. Ich mache am Donnerstag mein eigenes Ding.
Ich plane meine Besuche so, wie ich es für mich brauche: Wannenbuch, mainbook Verlag, hansanord sind schon mal drei von meinen „Terminen“.
- kein so großes Gedränke und Menschenmassen
- die Kontakte zu Verlagen, Autoren und Co sind noch nicht demotiviert, se haben noch Zeit und sind ungestreßt.
- Okay, es gibt leider keinen Bücherkauf, aber dafür Informationen zu den Büchern, die dann auf die WuLi landen. Es gibt es keine kilometerlangen Schlangen vor den Kassen.
Und dann habe ich meinen Freund Chatti noch gefragt, wie ich am besten den Donnerstag verbringe:
- Starte morgens in Halle 3: Nutze die frische Energie, um durch Halle 3.0 und 3.1 zu schlendern. Sammle erste Eindrücke, nimm Goodies mit und sprich an den Pressetheken oder bei den Indie-Verlagen vor.
- Mittagspause im Gastland-Pavillon: Wenn Halle 3 voller wird, wechsle rüber in den tschechischen Pavillon im Forum. Die Architektur der Pavillons lädt oft zum Verweilen ein. Setz dich bei einer Lesung hin, lausche den tschechischen Stimmen und entspanne deine Füße.
- Nachmittags-Umtrunk: Schlendere gegen 15:30 Uhr zurück nach Halle 3. Zu dieser Zeit beginnen an vielen Ständen die gemütlichen Runden, bei denen man perfekt Kontakte knüpfen kann.
Das ist ein guter Plan :-)
Ort: Messe Frankfurt
Zeitraum: Vom 7. – 11. Oktober 2026
Ehrengastland: Tschechien
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