
Ich denke, da habe ich was gefunden, dass den Rauhnächten entspricht und ich es auch so ausführen kann. Aber muss man mit Weihrauch räuchern? Ich kann den Geruch gar nicht ab :-(
1. Rauhnacht (Januar) - 25. Dezember - Altes abschliessen
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Auf das vergangene Jahr zurück blicken.Das Alte
muss sterben, damit das Neue ins Leben treten kann.
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Frage: Was möchte
ich mitnehmen, was loslassen?
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Ritual: Altlasten
& Überflüssiges aufschreiben & in einer Schale verbrennen
2. Rauhnacht (Februar) - 26. Dezember - In die Stille
lauschen
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Frage: Was will
mir die Stille sagen?
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Ritual: Meditieren
3. Rauhnacht (März) - 27. Dezember - Sich dem
Nicht-Sichtbaren öffnen
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Frage: Was will
mir das heute Erlebte sagen?
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Tun: Alles
wie beim Ersten mal erleben, beobachten & deuten
4. Rauhnacht (April “Er macht was er will”) - 28. Dezember -
Seiner inneren Weisheit vertrauen (gegen die Launenhaftigkeit vom
April)
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Unsere innere Weisheit macht uns zwar nicht
immun gegen die Prüfungen des Lebens, doch sie kann uns bestärken. Das, was
passiert, können wir nicht ändern - sehr wohl aber die Art und Weise, wie wir
damit umgehen. Der Weg in die Freiheit, besteht darin seiner inneren Weisheit
zu folgen.
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Frage: Wie kann
ich mich mit meiner inneren Weisheit stärker verbinden?
5. Rauhnacht (Mai - Natur erblüht wieder zum Leben) - 29.
Dezember - Den Körper heiligen
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Es ist nie zu spät für einen Neubeginn (so wie
der Mai in der Natur für Neubeginn steht). Und es ist auch nie zu spät ein
neues Körperbewusstsein zu entwickeln.
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Tun: körperliche
Aktivität, hinaus in die Kälte gehen (eine Winterwanderung)
6. Rauhnacht (Juni) - 30 . Dezember - Mit der
Schattenseite auseinander setzen
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Zeit sich mit seinem eigenen Schatten zu
beschäftigen. Im Dunklen lauert das Unbekannte & das macht uns Angst.
Unsere innere Ordnung droht jetzt leicht außer Kontrolle zu geraten - gleich
dem Wetter vor der Tür draussen. Doch gerade in der Dunkelheit findet Wachstum
statt. Erst wenn wir uns von Altem befreien, kann das Licht wieder zu Tage
treten.
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Tun: Auftauchende
Gefühle erlauben an die Oberfläche zu kommen & loslassen.
7. Rauhnacht ( Juli) - 31. Dezember - Orakeln & Die
Herzensziele entdecken
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Während wir feucht & fröhlich das neue Jahr
besingen, soll der Tag auch zur inneren Einkehr dienen um die eigenen Ziele zu
stecken. Nutze den Tag um mit dir selbst ins Reine zu kommen. Begrüße die
Zukunft mit neuen und wachen Augen.
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Die Tradition des Orakelns an diesem Tag zeigt
sich auch in der Tradition des Bleigießens.
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Eine Vorschau & Vision für das kommende Jahr
gibt uns Hoffnung für den unter der Erde keimenden Samen.
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Frage: Wohin will
ich? Für welche Ziele lohnt es sich, aktiv zu werden?
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Was sollte ich jetzt in Angriff nehmen, um mehr
Sinn & Erfüllung in mein Leben zu bringen?
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Ritual: Blei
geissen (einer der ältesten Form der Wahrsagung) & orakeln
8. Rauhnacht (August) - 1. Januar - Einen Weg
einschlagen
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Trage positive Vibes raus in die Welt &
wünsche jedem nur das Beste, denn der heutige Tag steht unter dem Thema
“Glück.” Und da wir bekanntlich unser Glückes Schmid sind und jede Entscheidung
uns entweder näher oder ferner unserem Ziel bringt, schlagen wir heute einen
neuen Weg ein. Die Rauhnächte fordern uns dazu auf, Entscheidungen zu treffen,
die unserer (spirituellen) Entwicklung dienen.
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Tun: Glücksymbole
(Kleeblätter, Hufeisen) verschenken
9. Rauhnacht (September) - 2. Januar - Vergeben
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Um einen Schlussstrich ziehen zu können, muss
vergeben werden.
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Frage: Was mag es
für Gründe gegeben haben, warum mich dieser Mensch/die Situation/ich mich
selbst so verletzt habe? (Denn meist stecken dahinter keine bösen Absichten).
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Ritual: Erstelle
eine Liste mit Namen & Stichpunkten. Stell dir die Person vor deinem
inneren Auge vor, schenk ihr ein Lächeln und sprich: “Ich verstehe, dass du
damals nicht anders handeln konntest und ich verzeihe dir.” Versuche die
Achtsamkeit dabei auf Brust- und Herzbereich zu lenken. Stell dir vor wie du
Liebe einatmest und sie beim Ausatmen aus deinem Herzen strömt. Abschliessend
verbrenne das Blatt Papier in einer Schale.
10. Rauhnacht (Oktober) - 3. Januar - Achtsam sein
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Achtsam sein heißt, offen und wach für das Hier
und Jetzt zu sein. Achtsamkeit liefert den Schlüssel, durch denn wir unsere
Wahrnehmung & Sinne erweitern, um das Geheimnis und den Zauber der
Rauhnächte erschliessen zu können.
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Ritual: Body Scan Meditation
11.
Rauhnacht (November) - 4. Januar - Dankbar sein
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Für ganz einfache, unspektakuläre Dinge dankbar
sein (Dach über Kopf, Sonne…) Dankbarkeit ist eine wirkungsvolle Methode, um
intensiven Kontakt zum Leben aufzunehmen. So verbindet uns Dankbarkeit mit den
Menschen & Dingen, die uns umgeben.
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Frage: Für
wen/was bist du dankbar?
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Ritual: Dankbarkeitsliste
schreiben
12. Rauhnacht (Dezember) - 5. Januar - Erwachen
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Die Nacht auf die Heilige Drei Könige schließt
die Schwellenzeit ab. Der Übergang ins neue Jahr ist endgültig vollzogen.
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Frage: Siehst du
den Weg der vor dir liegt etwas klarer?
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Ritual: Alle
Fenster & Türen zum Durchziehen öffnen, um den Geistern der Vergangenheit
die Möglichkeiten zu geben fortzuziehen. Mit Weihrauch durchräuchern.
Das Ende der Reise ist der Aufbruch in ein neues Jahr - in dem
erblühen wird, was wir in der uns verwandelnden Zeit gesät haben.