§ 2 Nr. 5 TMG

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Ich lese gerade

Andreas M. Sturm - Trauma

28.01.18

Deuteragonisten, Tritagonist und die Antagonisten....

.....wer blickt da durch?

Protagonisten kennen alle. Jedenfalls diejenigen die sich mit beschäftigen oder lesen und über diese gelesenen Bücher schreiben. Aber ich zum Beispiel habe mir bisher keine Gedanken gemacht, wie die anderen Mitwirkenden benannt sind oder genannt werden sollten. Ihr? Bisher waren meine mitwirkenden Personen in einem Buche entweder die Protagonisten, die zweiten Protagonisten oder eben die Mitwirkenden. Und so bin ich auf einen interessanten Beitrag gestoßen. Es gibt nämlich neben den Protagonisten auch den Deuteragonisten, Tritagonist und die Antagonisten.
Ja, ich weiß, jetzt sind hier einige, die sagen, alte Kamelle. Für mich war das neu obwohl ich schon lagen Rezensionen schreibe!
Ich möchte gerne mal auf die einzelnen Mitwirkenden eingehen!

Der Protagonist:
Der Protagonist ist die Hauptperson in einem Buch, wo sich alles drum dreht und aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird. Oft in Ich form oder in der dritten.
Der Begriff Protagonist geht übrigens aus dem Theater der Antike zurück.
Aber woran erkennt man einen Protagonisten?  Er oder sie muss nicht der Titelheld/in (ich spreche jetzt ohne die weibliche Form weiter) eines Romanes / Krimis etc. sein. Ich habe gelesen, dass die Figur eines Protagonisten eine Entwicklung durchlebt und da auch die Handlung in einer Geschichte bestimmt. Na klar zum Guten, denn das Böse ist wieder eine andere Form des Mitwirkenden.
Der Protagonist hat Pläne, wird Prüfungen unterworfen und dabei wird er vom Bösen gefährdet. Ihr seht schon, der Protagonist ist immer der gute! Trotzdem, nicht immer ist der Gute der Positive Held. damit ist auch gemeint, dass er Schaden anrichten kann mit seinem Handeln. Aber meistens sind die Protagonisten gut und heldenhaft und positiv.
Aber wie nennt man die zweiten und dritten Mitwirkenden Hauptpersonen?

Der Deuteragonist und der Tritagonist
Durch meine „Recherche“ bin ich da auf den Deuteragonisten und den Tritagonisten gekommen. Ganz ehrlich, das habe ich noch nie gehört 😊. Ein Deuteragonist ist der zweite Mitwirkende und das Gegenstück zum Protagonisten. Dabei ist es egal, ob er für oder gegen den Protagonisten sein kann und ist somit jedenfalls fast genauso wichtig wie der Protagonist. Oftmals ist der Antagonist der Böse und somit also die zweitwichtigste Person in einem guten Buch.
Im Internet habe ich dazu diesen Satz gefunden: Eine der wichtigsten Funktionen des Deuteragonisten ist es, uns eine Sichtweise auf den Protagonisten zu spendieren, um diesen aus einer gewissen Außenperspektive zu sehen. Dabei muss es noch nicht einmal um eine Wertung gehen, sondern vielmehr um eine andere Betrachtungsweise des Protagonisten, als die, die dieser uns vorgibt. Hierbei braucht es folglich keinen auktorialen Erzähler, sondern lediglich die offenbarten Gedanken des Deuteragonisten.
Hä, sie jetzt? Als Beispiel ist da Sherlocks Holms und Dr. Watson aufgeführt. Somit wird es für mich jedenfalls verständlicher. Oder Winnetou und Old Shatterhand.
Oder für Harry Potter Fans: Ron und Hermine. Sie geben einen Blick auf Harry und sind doch seine Mitspieler
Und dann ist da ja noch die drittwichtigste Person, der Tritagonist.
Eigentlich wie der Deuteragonist, nur eben an dritter Stelle.

Aber jetzt kommen wir zum Bösen, dem Verlorenen,
Es ist der Antagonist: (Hört sich fast an wie Antichrist:-D)
Der Gegenspieler des Hauptcharakters in einem Buch. Auch für Antagonist ist wichtig und steht an erster Stelle. Nur eben auf der falschen Seite 😊. Aber ich habe gelesen, dass es sich dabei nicht immer um eine Person handeln muss, sondern kann auch eine Landschaft oder ein System sein.
Wie auch die anderen Begriffe leitet sich das Wort Antagonist aus dem Griechischen ab und heißt übersetzt Gegenspieler / handelnder.
    Der Antagonist ist eine Figur oder eine Instanz, die dem Protagonisten gewissermaßen Steine in den Weg legt. Auch hier muss der Antagonist nicht immer böse sein. Es kann sein, dass der Böse dem Protagonisten eine Prüfung stellt, die überwunden werden muss, damit alles zum Guten gewendet wird. Das heißt also, dass der Antagonist eigentlich eine gute Seite hat.
Ganz schön Kompliziert, finde ich. Ich jedenfalls werde jetzt nicht meine Rezensionen mit Fachpersonals ausstatten 😊. Bei mir bleibt der Protagonist der Hauptdarsteller, der gute und der Antagonist, der zweite Hauptdarsteller, eben nur böse 😊-.

Gut, ich glaub, in Zukunft werde ich wohl mal den Deuteragonisten oder den Tritagonisten. Einwerfen. Aber nur wenn es für mich ersichtlich ist.
Wie z. B. In meinen letzten gelesen Roman Totenweg von Romy Foehr. Da war der Protagonist die Frieda, der Bjarne Haverkorn der Deuteragonist.
Den Antagonisten verrate ich jetzt nicht 😊 Sonst wäre es ja ….lest halt selber 😊
In dem Buch „Herzschlag mit Gewalt“ von Matthias Soeder ist der Frachtkapitän Alexander Hartmann der Protagonist, und Chibala der Antagonist.
Hm, ist ja doch eigentlich einfach.
Und Ihr? Habt Ihr schon mal drüber nachgedacht? Kanntet Ihr das? Wie seht Ihr das?.






Kommentare:

  1. Guten Morgen!

    Eine sehr schöne Zusammenfassung! Den Prota und den Antagonisten kannte ich schon, aber der Tritagonist war mir völlig neu :D

    Ich hab deinen Beitrag heute gerne in meiner Stöberrunde verlinkt!

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Hallo Aleshanee,
      ja, als Leser lernt man doch immer wieder dazu :-)
      Aber ehrlich, wer nennt schon den dritten in einer Rezi Tritagonist :-).

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  2. Hey!
    Eine interessante Aufstellung, danke dafür.
    Vielleicht werde ich die Begriffe in zukünftigen Beiträgen auch mal nutzen.

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. Hallo Nicci,
      ich denke, Protagonist und Antagonisten sind wichtig, aber die anderen. Gut, es ist schön es zu wissen :-)

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