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Roger Clark ~ Naturgeschichten der Gespenster - Eine Beweisaufnahme

14.04.19

Doofnasen family - Kommunkation II


„Wuff, Wuff, wauwauwauwauwau, wäff....“ Unser Hund guckt gelangweilt, schnüffelt an einem Busch herum, pieschert dagegen und trottet weiter. Demonstrativ mit erhobenem Kopf an der ausflippenden Fußhupe auf der anderen Straßenseite entlang. Viele Hunde sind ganz scharf darauf mit unserem Hund Stress anzufangen. Wundern tut es mich nicht, er ist recht groß, wiegt 50kg und ist hauptsächlich schwarz! Die vermutete Gefahr auf 4 Pfoten sozusagen. Unser Modell ist allerdings der gechillteste Hund den ich kenne, der mit nix und niemandem Ärger haben möchte. Also hat er beschlossen andere Hunde, die laut rumkläffen, zu ignorieren und vor Pferden, Katzen, Rehen, Hasen (im Ernst!!) und Hühnern Angst zu haben! Mit zunehmendem Alter hat er gelernt, dass „Ignorieren“ meistens auch gut funktioniert und die Angst wurde in Respekt umgewandelt. Die Doofnasen ignoriert er einfach, dann glaubt er, auch keinerlei Kontakt mit ihnen haben zu müssen. Da hat er definitiv recht.
„Gok, gok, gok“!!!!!! Die Doofnasen hocken mal wieder auf der Fensterbank und wollen eigentlich Käsehäppchen erbetteln, als Hund in die Küche kommt. Nach wie vor sind sie sich nicht sicher, wie sie ihn finden sollen. Das „gok, gok, gok“ wird lauter damit die draußen gebliebenen auch darüber informiert werden, was in der Küche so vor sich geht. Hund schafft es, mit seiner Nase um die Ecke zu schnüffeln, wie eine außerirdische, kinetische Masse den Konturen der Schranktür fließend angeschmiegt, bloß nicht einen Schritt in Richtung der morz gefährlichen Federviecher setzen. Ich erinnere mich, dass ich irgendwo noch das legendäre „Guck-um-die-Ecke-Rohr“ aus einem alten Yps-Heft rumliegen habe. Vielleicht sollte ich ihm das anbieten?
Elfriede: „Mann Chrissi, warum muss der hier auch rumlungern? So können wir nicht entspannt Käse essen!“
Ich: „Hör ma, der WOHNT hier auch. Und zwar hier drin! Ihr da draußen im Holzhaus und nicht auf der Fensterbank. Und außerdem mag er auch Käsehäppchen. Abgesehen davon kackt er wenigstens nicht hier rein, im Gegensatz zu Euch!“
Elfriede: „Da können wir ja nix für, wir können das schließlich nicht steuern!“ Empört dreht sie mir den Puschelpopo zu und starrt in den Garten.
Ich: „Jajaja, ich weiß, Ihr seid ohnehin am aller ärmsten dran...“
Sohn2 kommt dazu.
„Mama, Hunger!“
Ich: „Äh, ist noch keiner dran gestorben ganze Sätze zu sprechen!“
Sohn2: „Boah Maaann, ich habe Huuunger, wann gib’s denn endlich Mittag? Die Hühner kriegen immer zuerst!“
Ich: „Ich bin kein Mann!“ (ok, der Spruch ist sooooo schnarchalt und abgnudelt, aber leider immer wieder wahr!)
Zufrieden grinsend dreht sich Elfriede wieder um. Charly pflichtet Sohn2 bei. „Modell Ehegatte“ kommt aus seinem Bürozimmer: „Essen?“
Ich: „Äh....??!!!!“
Kaum entdecken die Doofnasen ihn, wird wild durcheinander gesabbelt.
„Modell Ehegatte“: „Naaaaaaa? (Ganz wichtig: die Betonung des „naaaa’s“: wie eine akustische Berg und Talfahrt) Kriegt Ihr Hübschen lecker Würmchen?“
Sohn2: „Neee, Käse. Immer kriegen die zuerst...“
„Modell Ehegatte“säuselt wie mit einem Kleinkind: „Oooohhhh, lecker, Ihr habt das ja gut?! Aber wer auch immer so fleißig Eier legt, der braucht auch mal was extra leckeres. Wo habt Ihr denn „Hähnchen Obi gelassen? Hat der auch schon was abgekriegt? Der arme, steht da hinten ganz alleine......“ Blablablasabbelsabbelblubb. Elfriede grinst hämisch an ihm vorbei in meine Richtung. Ich drehe ihr den Rücken zu und fange an, Mittagessen zuzubereiten. „Modell Ehegatte“ und die Doofnasen unterhalten sich weiterhin prächtig.
„WUUUUFF, WUUUFF!“ Vier Sekunden später: „Dingdong!“ Doppelter Türgong ist besser, denkt sich vermutlich der Hund. Sohn1 steht angestrengt schnaufend vor der Tür.
„Essen?? Hunger!!“
Ich: „Nö!“
Fazit: Die Tageskommunikation wird im Laufe der Jahre unter Sprechenden manchmal auf ein absolutes Minimum reduziert. Aber sobald Tiere auftauchen, kann plötzlich stundenlang geredet werden. Vorteil: So weiß man immerhin, dass die Kinder und der Ehegatte die Sprache nicht verlernt haben! Und mit einem hervorragenden Becher Café bedarf es ohnehin nicht vieler Worte!
Einen redseligen Tag wünsche ich Euch




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