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28.04.19

Doofnasen family - Nahrung! Welche ist die Richtige?


Ein Riesengebiet, das unerschöpfliche Diskussionen auslösen kann, ist die Ernährung. Und da ist es völlig egal, ob es um die eigene Ernährung, die der Hunde („Ich barfe jetzt“!) Katzen („Trockenfutter ist sooooo unnatürlich!!“), Pferde („ich füttere nuuur das Supi-Dupi-Spezialfutter von Dr. Heumeyer aus Alpenwiesenhausen“) oder Ehegatten („Schweinshaxe mit Bier. Und gut!) geht. Einen der größten Schauplätze der verbalen Kriege zu diesem Thema unter Eltern kann es bei Kindern geben! („Waaaas??? Du gibst Deiner 8-jährigen Schnuttella? Das ist doch Gift!!!“ „Also meiner bekommt nur Reiswaffel und Dinkel-Grünkernlinge in seine Pausenbox und Ingwer-Pimpinellen-Tee mit nem Spritzer Zitrone. Wegen der Vitamiiine! (Sohn, 21, Azubi!)“)
Auch bei Hühnern wird heutzutage strikt auf die Ernährung geachtet. Man will schließlich sein Ei und eventuell sein Huhn als die gesündeste und biologischste Sache überhaupt genießen.
Ausgehend von der Tatsache, dass Hühner als Allesfresser gelten, sollte es diesbezüglich ja nicht allzu schwer fallen, das richtige Futter zu finden. Körner, Grünzeug, gelegentlich Essensreste und gut. Weit gefehlt. Es gibt eigentlich fast nichts, was dem Huhn nicht schon mal angeboten wurde! Immerhin wird vorher lieb und artig in der Facebookgruppe nachgefragt. „Darf dat dat? Oder stirbt dat dann?“
Auch ich mache mir viele Gedanken, was ich den Doofnasen als Zusatzfreßchen anbieten soll. Möchte ja keine Monotonie aufkommen lassen. Viel Grünes, Gemüse, gelegentlich Fleisch, Biomöhrchen, Vitamiiiinchen ins Wasser....
Tochter 2: „Mama, das ist voll gemein, die Hühner kriegen viel leckererereres Essen als wir!“
„Modell Ehegatte“: „Aber echt! Und wir müssen hier verhungern!“ Ich: „Na gut, morgen gibt es für Euch auch Biomöhre gehäckselt mit feinen Streuseln der Eierschale, dazu Salat und Feines Katzenfutter an sämigem Bratenjus aus der Dose!“
Sie aßen dann doch lieber Brötchen mit Schnutella und das „Innere von der Eierschale“ mit Speck!
Von dem Prädikat „100% biologisch“ habe ich mich längst verabschiedet. „Das ist schier unmöglich in unserer heutigen Zeit und mit der Umwelt. Aber Du kannst es zumindest optimieren.“, sagte mir einst eine Ökotropholigin.
Oft bringe ich den Doofnasen Gräser, Kräuter, Blätter und so weiter von den Spaziergängen mit dem Hund mit. Das scheint mir „biologisch“. Naja, jedenfalls ist es kostenlos....
Ich: „Mist! Warum springt denn die Karre jetzt wieder nicht an!“
Elfriede: „Warum musst Du denn mit der Stinkekiste fahren?“
Ich: „Ich muss mit dem Hund eine große Runde laufen. Und außerdem um Euern „Graskonsum“ zu stillen! Hier wächst ja nix mehr.“ Diebisch grinsend kann ich nicht umhin mir vorzustellen, wie die Doofnasen im Kreis auf ihrem Puschelpopo sitzen, mit benebelten Augen und eine Tüte mit herumreichen.
Elfriede rümpft die Schnabel-Nase: „Du könntest ruhig das restliche Grundstück für uns öffnen.“
Ich: „Dann ist da morgen auch alles leer und umgepflügt! Geh doch zu den anderen und sabbel mich nicht voll?!“
Unterdessen dieselt das Auto weiter vor sich hin anstatt anzuspringen. Langsam verflüchtigt sich meine gute Laune.
Elfriede: „Du verpestest hier die ganze Luft! Kannst Du nicht ein paar Würmchen rausbringen?“
Ich, mittlerweile gereizt: „Würmchen sind alle! Du musst ja auch nicht direkt hinterm Auspuff rumlungern!“
Elfriede: „Ich hab aber Hunger!“
Ich: „Deswegen brauche ich dieses Auto! Sonst gibt’s halt nix anderes zu Essen als Körner!“
Elfriede: „Kauf Dir doch ein neues Auto?“
Ich: „Spinnst Du? Weißt Du was das kostet? Ich hab Haus, Kinder, Hund, Pferde...“
Elfriede: „Dann verkauf doch ein Pferd?“
Ich: „Niemals! Pass auf, gleich verkaufe ich Dich! Und zwar als Biohuhn-küchenfertig!“

Fazit: Ernährung ist elementar und so individuell wie das Lebewesen selber. Es gibt kein hundert Prozentiges Richtig oder Falsch. Wir geben uns viel Mühe, sollten es aber nicht übertreiben. Hühner wissen selber am Besten was sie fressen können und was nicht!
Guten Appetit!

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