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Nik Lubitsch Mord auf Seite 3

21.06.20

Die Doofnasen Family ~ Wechselspiel

Da die Doofnasen ja der Ansicht sind, ein „kinderloses…äh…kükenloses Leben sei überaus erstrebenswert, schaffte ich also eine Brutmaschine an. Ich liebäugle nämlich mit der ein oder anderen Hühnerasse, die ich auch noch gerne aus meinem Fenster in meinem Garten angucken würde. Da es aber für alle Beteiligten einfacher wäre, eine Glucke den Job machen zu lassen, bequatsche ich die Doofnasen seit Wochen, sich doch zu dieser Tätigkeit zu entschließen. Ohne Erfolg. Mit meinem obligatorischen Café gehe ich mal wieder raus in den Hühnergarten.

 Elfriede: „Bevor Du irgendwas sagst…NEIN!!“

Ich: „Hä??“

Obi: „Schaaatzilein, warte doch!“

Schneewittchen flitzt an mir vorbei, dicht gefolgt von Obi. Ich verliere beinahe das Gleichgewicht. Dem schwappen die Liebeshormone wieder buchstäblich aus den Ohrscheiben und mir der Café fast aus dem Becher. Klecki, die Chefhenne, kommt gerade von hinten aus dem Garten.

Klecki: „Chrissi, weißt Du was, Obi ist…“

Obi: „Schluss jetzt, ich bin jetzt hier der Chef und der Geilste obendrauf, und Du hast mich die längste Zeit gemobbt!“

Klecki: „Aaaargh…“

 

Obi plustert sich auf, legt den Turbogang ein und jagt Klecki den kompletten Weg zurück rauf aufs Stalldach. Mit arrogantem Blick kratzt er verächtlich mit den Krallen im Staub und wackelt zurück zu seinem „Liebchen“ Schneewittchen. Und holt sich gleich seine verdiente Liebes-Belohnung für seinen männlichen Tatendrang ab. Ob Liebchen Schneewittchen das so zu würdigen weiß, ist allerdings fraglich.

 Ich: „Klecki? Du hast Deine Chefposition an deeeen da verloren??“

Klecki: „Boahh, Chrissi, der spinnt total! Er will hier jede von uns besteigen!“

Mathilda: „Er ist echt größenwahnsinnig geworden! Wir stehen aber eher auf größere Kerle als er einer ist! Kannst Du den nicht zurückgeben?“

Ich grinse: „Tja Mädels, Ihr seid es einfach nur nicht gewöhnt, dass jetzt hier ein Hahn das Sagen hat. Dinge ändern sich…“

Klecki mault vom Stalldach herunter: „Das ist aber total ätzend! Ich bin hier die Chefin!“

Ich: „Du gewöhnst Dich schon noch dran! Ich muss jetzt mal meine Babys gucken gehen!“

 Unter entsetzten und fragenden Blicken gehe ich wieder rein. Das Telefon klingelt. Dran ist meine Nachbarin, die durch mich mit dem Hühnervirus infiziert wurde und eine Hühnerhose besitzt. Die habe ich erst neulich repariert. Mit einem Flicken in Hühnerform. Standesgemäß sozusagen.

 Nachbarin: „Chrissi, eine unserer Orpingtons gluckt. Ich habe jetzt schon drei Tage versucht sie zu entglucken – ohne Erfolg! Ich habe mir überlegt, ob Du vielleicht das ein oder andere Ei aus Deinem Brüter bei ihr drunter schieben könntest? Die Küken kannst Du dann ja wieder zurückhaben.“

 Ich überlege. Da ich meine Bruteier ja auch aufwändig bestellt und gekauft habe und mit ihnen ungerne mit einer unerfahrenen und mir unbekannten Glucke herumexperimentieren möchte, zögere ich die Antwort heraus.

 „Ich schiere nachher ohnehin und da können wir ja gucken, ob die zwei Zwerghuhn Eier von Uwe und das von Schneewittchen was geworden sind und können die ja sonst der Glucke unterschieben? Sollte das nix werden, können wir ihr nachher immer noch Küken untermogeln.“

 In der Küche will ich erst noch die vom Tag abgeernteten Eier in die Schachtel einsortieren. Beim Durchsehen stelle ich fest, dass ich von Schneewittchen immerhin weitere 6 Eier zusammen gesammelt habe. Warum diese kleinen Mini Eier essen, wenn die genauso gut zum Leben erweckt werden könnten? Mit vier von den, just in dem Moment als "Bruteiern" deklariert, dackel ich rüber zu den Nachbarn. Die Glucke döst verträumt in ihrem Nest auf einem Gips Ei und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Kurzerhand stopfen wir ihr die Bruteier unter und freuen uns für sie. Ein wenig bin ich neidisch, dass die Doofnasen diesen Part nicht übernehmen. Zurück im eigenen Garten fragen die Doofnasen, wo ich denn gewesen bin.

 „Tja, die Nachbarshühner übernehmen jetzt Euern Job!“

Charly: „Wa? Welchen Job?“

Ich: „Nicht ständig dumme Fragen stellen, sondern einfach mal drei Wochen im Stall den Schnabel halten!“

 
Fazit: Brutmaschine und Nachbarsglucke. Abwarten und Café trinken. Es bleibt spannend!

 Einen schönen Freitag allerseits🌻!

Kommentare:

  1. Hallo Anja,
    nicht erschrecken, aber dat Suhani gibt es noch :)
    Ganz, aber ganz langsam komme ich wieder an die Oberfläche. Mein eigener Blog muss noch etwas warten, obwohl hinter den Kulissen bin ich schon wieder am vorbereiten.
    Aber ich lese mich schon wieder durch meine Leseliste und Deine Doofnasen sind sooooo Klasse!
    Kopfkino vom feinsten, ich liebe sie.
    Da ich zur Zeit im Krankenhaus bin, war ich schon so gespannt auf die nächste Folge.
    Deine Doofnasen würden bestimmt auch gut in Buchform ankommen :)

    Wünsche Dir und Deinen Doofnasen schonmal einen guten Start in die neue Woche!
    Ganz liebe Grüße,
    Su

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    1. Liebe Su,
      hey, welcome back. Ja, auch ich habe oft bei Deinen Blog vorbeigeschaut.
      Zu den Doofnasen musich sagen, es sind nicht meine eigenen GEschichten, sondern von jemanden, der Chrissi von facebook, die ich nur vorstellen darf. Und wir Fans von den Doofnasen haben sie schon länger zum Buch "gedrängt".
      Aber ja, die Geschichten sind herrlich und ja, sie koönnten von meinen Hühnern stammen.
      Schön, das sie dir Gefallen.
      Und alles gute und gute Besserung.

      https://www.facebook.com/Doofnasen-family-480479132431075/

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