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Bernd Kaufholz ~ Das Leichenpuzzle von Anhalt

12.07.20

Die Doofnasen Family ~ Unterdessen

Die Initiative Huhn & Hahn - Huhn-Hahn.de Vor lauter Unfallereignissen, Corona-Meldungen von früh bis spät und notgedrungenem „Nicht-Arbeiten-dürfen“ meinerseits gibt es allerdings auch noch komische Dinge, die ich besonders hervorheben möchte. Man wird ja komplett gaga, wenn man sich von morgens bis abends nur Horrormeldungen und die Anzahl der Toten durch Corona in den Medien reinzieht.

 Wir zählen bereits den Beginn der dritten Isolationswoche aufgrund von Corona. Jeden Tag das Gleiche: morgens ausschlafen, Frühstücken, Raus zu den Doofnasen, die Jungs verabreden sich zum „Zocken“, die Mädels gucken TikTok Videos rauf und runter, Hund muss raus. Und ich trinke Café bis zum Abwinken. Apropos Café: mich erstaunt wirklich, dass die Leute keine Hamsterkäufe mit Café gemacht haben? Anstelle dessen KLOPAPIER?? Wie dämlich ist das denn? Wenn ich kurz vorm Ende der Welt stehe, dann wische ich mir vor meinem Ableben nicht den Ar### ab, sondern trinke doch stattdessen lieber eine letzte hervorragende Tasse Café? Eventuell sind die Prioritäten da bei manchen tatsächlich verschieden? Vielleicht denken sich manche, die Erfüllung am Ende eines Lebens sei ein perfekt gereinigter Analbereich? Herrlich, mein Hintern ist rein, das ist fein, legt mich in die Kiste rein! Ich halte es da lieber folgendermaßen: Ich möchte einen tollen Café trinken bis zum Abwinken, das mit der Kiste muss ich mir doch nicht dringend geben, ich muss noch soviel erleben! Welcher zum Tode Verurteilte hat sich denn jemals als letzten Wunsch eine Packung KLOPAPIER bestellt?

 

Kommen wir daher zu dem Knackpunkt des Ganzen: Es ist NICHT das Ende! Es geht weiter. Vielleicht nicht so wie vorher. Vielleicht anders. Aber anders muss nicht unbedingt schlechter sein. Sondern anders kann auch eine ganz neue Perspektive mit sich bringen. Beispiele folgen hier:

 

Die Doofnasen machen sich um den ganzen Kram überhaupt keinen Kopf. Die sind ja auch fein raus. Die bekommen überhaupt kein Corona. Aber dafür die Geflügelseuchen. Das wissen die nur nicht, und daher besinnen die sich aufs Wesentliche: Fressen, Schlafen, Baden, Vögeln…*hust*…also Fortpflanzung. Die schwarze Ayam Cemani Knalltüte Fia hat ja völlig unbeeindruckt von meinen Entgluckungsversuchen munter weitergegluckt. Irgendwann hab ich ihr vier Eier von Elfriede, Berta und Klecki, Charly aus der Liaison mit Aladin drunter gelegt. Daraus sind vor drei Wochen zwei nagelneue Mini-Doofnasen geschlüpft. Und Fia geht in ihrer Mutterrolle auf wie keine zweite. Die Minis bereichern den Ausblick auf die Doofis total. Auch Sohn1 hat sich bei unserer Heimkehr aus dem Krankenhaus auf die kleinen Plüschis gefreut. Auch ihm geht es immer besser. (Story dazu auf Doofnasen-family)

 Es folgte der Geburtstag von Sohn2. Der ist nun mittlerweile auch „zweitstellig“ und damit der Meinung kein Baby mehr zu sein. Damit hat er Recht, er braucht keine Windeln mehr, sondern nutzt ganz legal KLOPAPIER! Alleine! Sein größter Wunsch zum Geburtstag war natürlich ein Handy. Wer Zweistellig ist darf dann auch ein Handy bekommen. Leider bedeutet dies für mich, dass ich den halben Vormittag am Tisch hocke, um das Teil einzurichten und nutzbar zu machen. Wer meine grenzdebilen Instagram-storys verfolgt, weiß, dass ich von den ganzen modernen Medien so ziemlich null Plan habe. So kommt es denn, dass ich Sohn1 aus Versehen zum Administrator für eine Family-Überwachungsapp ernenne. Mist! Den Bock zum Gärtner gemacht. Ausgerechnet der, der es vor einem Monat aus Versehen geschafft hat, seine Telefonrechnung unwissentlich durch sogenannte In-App Käufe um läppische 360 Euronen in die Höhe zu treiben, weil „da immer so ein Fenster auf Englisch aufgeploppt ist, Mama, und das ging immer nicht weg, erst wenn ich auf ok geklickt habe“! Zu seiner Verteidigung muss ich erwähnen, dass dem Telefonunternehmen da ein fetter Fehler unterlaufen ist, zweitens wir sofort einen Anwalt eingeschaltet haben und drittens ich ganz oft daneben sitze und mir genau angucke, was die Kinder im Handy oder auf den Spielekonsolen für Spiele spielen, und das auch niemals bemerkt hätte. Das wiederum hat auch nix zu sagen, denn das wäre in etwa so, als wenn man `Bauer Piepenbrink´ vor die Kontrollpulte eines Atomkraftwerks setzt und er darauf aufpassen soll, wenn die Kernschmelze überhandnimmt. Und vor dem Atomkraftwerk findet ein Atomangriff statt. Denn genau das ist passiert: das Handy von Sohn1 wurde gehackt. Aber zurück zum Handy von Sohn2. Ich habe es unfallfrei geschafft, Whats App zu installieren und ihm eine Happy Birthday App geschickt. Von der einen Couch zur anderen Couch. Jeder in der Familie hat ihm dann eine Willkommens App geschickt. Wie unterschiedlich und teils bekloppt der Wortlaut ist, lässt darauf schließen, dass sich der Lagerkoller auch hier langsam breit macht. (Siehe Bilder!)

 Ich gehe raus zu den Doofnasen, einen duftenden Becher Café in der Hand. Die Doofis stehen alle planlos im Carport herum, es schneit nämlich!

 Elfriede, maulig wie immer: „Maaannn, hast Du das mal gesehen, Chrissi? Alles voll von diesem kalten, nassen Zeug!“

Obi: „Meckertante! Ich hocke hier fresh oben unterm Dach, weiß gar nicht, was Du willst?!“

Aladin: „Einfach mal Schnabel halten, Obi!“

Lotti: „Chrissi, ich will aufn Arm!“

Mathilda: „Chrissi, hast Du eigentlich endlich mal wieder Würmer dabei??“

Emma: „Genau! In letzter Zeit gab es überhaupt nix, null, nada davon! Voll das Scheißleben!“

Ich entrüstet: „Ey, Scheißleben? Ihr?? Weil Ihr keine Würmchen bekommt? Ich habe doch gerade am Wochenende erst mit Euch den gesamten Carport sauber gemacht, da tauchten jede Menge ECHTE Würmer UND Käfer auf!! Das ist doch für Euch wie Diamanten finden? Ich habe hier gerade eher so ein Scheißleb…“

Das Biest: „Jaaa! Lass das nochmal machen, die dumme Kuh Fia hat ja mit ihren Gören alles weggeschnappt!“

Fia plustert sich auf: „Waas?? Wenn Du meinen Kindern zu nahe kommst, dann gibts halt auf die Fr###, ganz einfach!“

Das Biest: „Siehst Du?? Die spinnt doch…“

Ich: „Wenn Ihr hier den ganzen Tag aufeinander hockt, dann werdet Ihr noch richtig bekloppt. Genauso wie die Quarantäne-Kids da im Haus…“

 Es fängt an zu hageln. Die hektische Vorwerkhenne, Aladins Vollschwester, die immer noch keinen vernünftigen Namen hat, prescht aus dem Carport in den Garten und fängt an, die Hagelkörner aufzupicken. Wir starren ihr alle ungläubig hinterher.

 Elfriede: „Ich glaube, die glaubt, das sind Körner. Mann, mann, mann, wie kann man nur so beschränkt sein?!“

Ich: „Naja, die hat ja noch nie Schnee und Hagel gesehen!“

Berta: „Die ist eh etwas minderbemittelt….“

 Mein Café ist alle, ich gehe rein, um mir einen neuen zu machen. In der Küche dann das nächste skurrile Bild. Tochter1 schneidet Zwiebeln für eine Tomatensuppe, die ich dann kochen möchte. Mit Sonnenbrille. Und Licht an in der Küche. Sonst ist da ja so dunkel. Denn draußen schneit und hagelt es ja grade. Ich gehe wieder raus.

 Elfriede: „Na? Und?“

Ich nippe an meinem Café: „Frag nicht! Die Sonne scheint uns eines Tages aus den Ärschen, die Würmer verwandeln sich in kalte Hagelkörner, ich bezahle horrende Handyrechnungen mit Klopapier und reite mit der Sonnenbrille auf meiner Nase Richtung Horizont in eine Land ohne Unfallgefahr, Viren und Hacker. Dort fließen Flüsse aus köstlichstem Café und an den Bäumen wachsen die dicksten, saftigsten Erdbeeren….“

 Die Doofnasen gucken mich fragend an, drehen sich um und lassen mich wortlos stehen.

 Fazit: Die Krise geht an niemandem Spurlos vorbei. Ganz wichtig ist allerdings dabei den Humor nicht zu verlieren. Also immer munter bleiben!

 PS1: Die Vorwerkhenne hat dann auch irgendwann begriffen, dass Hagelkörner nur harte Wasserklumpen sind. Zur Ermunterung gab es Sonnenblumenkerne.

 PS2: Tochter1 hat sich völlig umsonst gequält. Die Zwiebeln sollten nur geschält werden, den Rest hätte der Thermofix übernommen. Zuhören will auch gelernt sein. (PS: Tochter1 hat mir offiziell die Erlaubnis gegeben, Ihr Bild zu veröffentlichen, außerdem ist sie ja mit über 20 nicht mehr minderjährig!)

 PS3: Sohn2 ist überglücklich mit seinem Handy. Rechtschreibung lernt er noch. Wenn er mal wieder in die Schule „darf“. Und nicht mehr `generft´ ist…

 Einen sorgenfreien Tag wünsche ich Euch️!

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