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Ich lese gerade

16.03.20

Buchvorstellung, die 2.ste

Erma Bombeck ist eine amerikanische Schriftstellerin von humorvollen Büchern. Als sie dann 37 Jahre alt war, schrieb sie über ihr Erlebnis als Hausfrau und Mutter von drei Kindern.

Leider starb die erfolgreiche Autorin nach einer Nierentransplantion. Trotzdem ließ sie es sich nehmen, 6 Tage vor ihren Tod noch eine letzte Kolumne zu veröffentlichen.
Ich habe alle Bücher von der humorvollen Autorin gelesen. Und irgendwie habe ich mich in manchen Situationen wiedergefunden. Gut, nicht in Bezug Kinder, aber so manches…
15 Bücher umfasst die Reihe von der Mutter und Hausfrau. 14 davon besitze ich.

Jede Hausfrau kennt das mit dem Pudding kochen. Auch Erma Bombeck. Und so sagte sie mit ihrem Erstlingswerk „Nur der Pudding hört mein Seufzen“ 1978.
Dies ist kein Buch. Es ist eine Lektion in Gruppentherapie – und basiert auf sechs voraussagbaren Depressions-Zyklen, die eine Frau im Zwölf Monats-Rhythmen heimsuchen. Diese Kapitel werden ihnen nicht helfen, sie zu überwinden – Sie nicht einmal lehren, wie sie mit ihnen umgehen sollen. Das Ziel ist erreicht, wenn sie sich ab und an die Seele freilachen.
Hier schreibt die Hausfrau ein Jahr lang ihre Erlebnisse mit der Hausarbeit und dessen Leiden bzw. Freuden. Sie fragt sich, womit sie das verdient hat, aber auch das Schönheit vergänglich ist. Nichts geht über das Oh heilige Familienbande und sie bemerkt, eine Mutter leidet stumm. Erma, Erma über alles. und Golds wert. So der Abschluss des Buches. Sie macht ihren Ärger über die heißgeliebten Kinder Luft, räsoniert über den geschätzten Gatten und leidet mit den grünen Witwen. Auch gibt sie resignierte Diätversuche auf und amüsiert sich über verregnete Urlaubstage. Alles in allem ein ganz normales Familienleben.
Übrigens hat dieses Buch ganze 19. Auflagen gehabt.

Dem zweiten Buch stellt sie sich die Frage „Wenn meine Welt voll Kirschen ist, was tu ich mit den Kernen?“ 1980. Erma Bombeck ihre Weisheit: Das Leben ist wie eine Kirsche- süß und saftig. Den Kern sollte man vergessen.
In diesem Buch erzählt sie von der Hochzeit, wo man meint, dass diese schon schlimm genug war. Sie klärt über das Rätsel der Mutterschaft auf. Und ruft auf „Ehret die Frauen, sie flechten und   Im weisen Wahn porträtiert sie eine Märtyrerin. Und empfind dann, mach’s beste draus. Erma Bombeck warnt Vorsicht Familie, kann gesundheitsschädlich sein und viele Tipps mehr.
weben.

Im dritten Band verliert Die Autorin und Hausfrau ihr Herz im Wäschekorb ("Ich habe mein Herz im Wäschekorb verloren" 1981. Hier verpackt Erma Bombeck die Heiterkeit und Ironie in die Szenen eines Haushaltes. Ehemann, Kinde, Großmütter, Freunde, Diät, Moder, Haustier, Weihnachten, Umzug, Camping – keine Situation des Alltags ist vor ihrer gelegentlich spitzen, aber stet humorvollen Feder sicher.
Das Buch war für Ihr Mann Bill, der fragte: Was tust du eigentlich den ganzen Tag.

Stellt Euch folgende Szenario vor. Sommerschlussverkauf. Meinetwegen auch Winterschlussverkauf, irgendein Sale halt. Und man steht am Wühltisch mit etliche anderen Schnäppchenjägern. Erma Bombeck auch: „Am Wühltisch fängt der Dschungel an“1996.  Sie selber sagt, um die Gesetze des Dschungels kennen zu lernen, muss man nicht erst auf Safari gehen. Ein Blick in den Rückspielgel reicht völlig aus. Wie Recht sie hat! Weiter: Oder der Besuch in einem Fitness -Center. Oder der Zusammenstoß mit einem Schnäppchenjäger.
Ganz nach dem Motto: Der Dschungel rückt täglich näher. Rette sich, wer kann!
Hier wird alles über das Tier im Menschen geschrieben. Ein Tier, auf das Emma Bombeck nach allen Regeln ihres bewirkten Humors zieht.

Das sollte ich auch mal tun: „Ich schenk mir täglich rote Rosen“ 1982. Die Autorin und Hausfrau tun dies in ihren fünften Band. Dieses ist ein Buch zum Glätten der Seele, zur Stärkung des Gemüts, zum
Lächeln und Schmunzeln. In diesem Buch fragt sie sich, ob sie sich noch gefällt geht auf das Abenteuer des Lebens, arbeitet an ihrem Selbstbewusstsein, Marke Eigenbau. Aber bringt auch ihr Leben wieder in Ordnung und am Ende, hurra, sie gefällt sich wieder.

Als Hausfrau und Mutter braucht man vier Hände, aber auch ein Herz voller Liebe („Vier Hände und
ein Herz voller Liebe“ 1985). Der sechste Band ist ein Lebenselixier für gestresste Mütter., Zur Sprache kommen die Licht- und Schattenseiten des Mutter-Berufs.  Das größte Problem ist dabei, solche kritischen Situationen zu meistern, ohne den Glauben an ihren Nachwuchs oder gar den Sinn für Humor zu verlieren.  Der erste Schultag von dem Nesthäkchen kommt hier zur Sprache, aber auch die Frage, was schwerer aufzuziehen ist: Junge oder Mädchen. Die erste Hochzeit, Chaos Kids und Muttertag sind ein paar Themen hier. Und zu guter Letzt gibt es ja noch die Weihnachtsstimmung und ganz modern „Mary, das Einhorn“.

 Damit nicht immer alles trüb ist, so Erma Bombeck „Ich stell mein Herz auf Sommerzeit“1987.  In diesem siebten Buch zeigt sie, wie sich mit Fröhlichkeit graue Wolken vertreiben lassen – nicht nur vom Himmel. Sie selber liest dabei „Herzen und Pistolen“ stellt sich auf Wildwechsel im Eigenheim ein, und bei der Frage: was macht Ihr da? bekommt sie selbstverständlich die Antwort nichts. Aber zu Letzt gibt es ein Kapitel wie man alt wird und dennoch jung bleibt.


„Als meine Fehler laufen lernten“ 1989, das ist ein weiteres Buch von der Autorin, Mutter und -hausfrau. Nun sind die Kinder aus dem Haus – doch was nun. Hier zieht eine Mutter Bilanz, wieder mit Witz und Herz. Und erkennt dann, wie man es macht, macht man es falsch – auch in der Erziehung derer, die uns das Liebste auf de Welt sind.


Ein Aufschrei: „Hilfe, ich habe Urlaub“ 1991.  Die schönsten Wochen des Jahres und was dabei alles schiefgehen kann. Z. B. fliegen der Koffer nach Südamerika und selber nach Bali. Oder sie blinken und die Motorhaube springt auf. Wenn an alle Zeit der Welt hat, um herauszufinden (wenigsten früher, nicht in der heutigen -Zeit von Navi und Co.) wer besser Karten lesen kann – ein selber oder der Mann. Am Ende sieht man dann so fertig aus, wie auf dem Passfoto und ja, dann hatte man
wieder einen richtig schönen Urlaub! In dem achten Band hat Erma Bombeck die vergnüglichen Reisekatastrophen aufgeschrieben. Na, dann wünsche ich einen schönen Urlaub!

Aber es geht auch vergnüglicher. „Lustig ist das Familienleben“ 1991.  Eigentlich ist es ein Band, wo eine Auswahl ihrer schönsten Geschichten versammelt sind.  Viele Geschichten sind hier schon in den vorigen Bänden vorgekommen, aber trotzdem finde ich, gehört es zur Sammlung von der Autorin.

In „Einmal und doch wieder“ 1993 schreibt dann die Hausfrau und Mutter über die Chroniken einer Ehe. Jahresmäßig wird hier alles verzeichnet, angegangen 1949 von der Hochzeit hin über die Kinder, 1954 bis 1958 bis zu dem leeren Nest, 1964 das  endet 1992 wieder mit einer Hochzeit.

 Und dann war ja noch das hier „Der Tag, als ich die Socke fand“ 1998. Das Buch ist für alle, die nicht wissen, wohin die jeweilige zweite Socke zu einem Paar in der Wachmaschine verschwindet.
Was ihre Kinder tun, wenn sie sagen, sie täten NICHTS. Warum Ehemänner nur sechst Worte täglich sprechen und wieso Mütter immer als letzte in der Familie Krank werden. Aber auch wie der Nähkästchenblues klingt. Erma Bombeck weiß es. Sie wird es ihnen nun erzählen.


 Haben Sie ein Klavier zu Hause? Nein? Na dann seien Sie froh. „Mäuse im Klavier und andere liebe Gäste“ 2000. Das hat eben Erma Bombeck bei sich zu Hause., sie wollen wissen, wie die Maus ins Klavier kam und warum Amerikaner dem kontinentalen Frühstück misstrauen. Dann seien Sie beim neunten Band von Erma willkommen. Die Mutter hat nun ein leeres Nest, aber auch besondere Menschen. Trotzdem fragt sie sich: warum immer ich!  An Feiertagen sind alle wieder versammelt und ab und zu guckt Erma in die Kramschublade. Ich glaub, so eine hat ein jeder.



 Zu guter Letzt sagt sich die Mutter Autorin „Es darf auch mal Champagner sein“ 2001. Hier gibt es Tipps, neuen Schwung ins Eheleben u bringen. Z B. mit stundenlanges Mückenjagen in einer lauen Sommernacht, das so manch klärendes Beziehungsgewittter hervorruft. Im Winter bring das Thermostat der Heizdecke die Stimmung zum Siedepunkt. Und beim heimlichen Rendezvous mit
dem Göttergatten wie es richtig prickelnd, wenn er mit Kennermiene die anderthalb Falschen Wein vorkostet. Aber letztens Endes gilt noch immer: mit Humor geht alles besser

 Übrigens sind die all die Bücher mit liebevollen, witzigen Zeichnungen gespickt. Auch die Titelblätter weisen diese teilweise auf. Zumindest die Erstauflagen.

Ich jedenfalls finde diese Reihe von Erma Bombeck witzig und auch gut zu lesen. Eine Auflockerung des Alltags. Beim Lesen komtm auf jeden Fall der Aha Effekt, weil man doch das ein oder andere sicherlich auch schon so erlebt hat.







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